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Wirtschaftsverband Industrieller Unternehmen Baden (WVIB): Konjunktur im ersten Halbjahr 2016
„Schwarzwald AG“ weiter im Plus
D
er WVIB hat seine rund 1.000 Mit-
gliedsunternehmen in der regelmäßig
stattfindenden Erhebung nach der konjunk-
turellen Situation im ersten Halbjahr 2016
befragt. 350 Mitglieder antworteten. Im
Durchschnitt konnten sie ihren Umsatz im
Vergleich zum ersten Halbjahr 2015 um 5,5
Prozent erhöhen. Wie WVIB-Präsident Klaus
Endress und Hauptgeschäftsführer Chris-
toph Münzer mitteilten, hat dazu vor allem
die gute Binnenkonjunktur beigetragen. In
Übersee (etwa Brasilien und China) habe
es einige Enttäuschungen gegeben, aber
beispielsweise in Frankreich, Spanien und
Italien habe man Lichtblicke gesehen, das
US-Geschäft lief gut.
Keine der befragten Branchen hat Umsatz-
rückgänge gemeldet, positiver Ausreißer wa-
ren die industrienahen Dienstleistungen, die
gar ein Umsatzplus von 15 Prozent verzeich-
neten. Es folgten die Kunststoffverarbeitung
(plus 8,3 Prozent) sowie die Elektrotechnik
und Optik mit 7,8 Prozent. Den geringsten
Zuwachs verzeichnete der Maschinenbau
mit zwei Prozent. Für das laufende Halbjahr
rechnen 52 Prozent der Firmen mit einem
Umsatz auf dem gleichen Niveau, 37 Prozent
erwarten nochmals eine Steigerung. Der Auf-
tragseingang hat über alle Branchen hinweg
um 4,6 Prozent zugelegt.
Zusätzliches Personal haben 57 Prozent der
Unternehmen eingestellt, 18 Prozent hielten
die Teams in gleicher Größe und 25 Prozent
haben ihre Personaldecke verkleinert. Über
1.100 neue Arbeitsplätze wurden geschaffen.
Der Trend zum Einstellen wird auch im zwei-
ten Halbjahr anhalten. 28 Prozent sind auf
der Suche nach Arbeitskräften. Damit ist der
Wunsch nach neuen Mitarbeitern noch stär-
ker als vor einem Jahr (23 Prozent). Die guten
Jahre 2014 und 2015 haben auch zu höheren
Investitionen geführt. 33 Prozent der Unter-
nehmen haben ihre Investitionen gegenüber
2015 nochmals erhöht, 77 Prozent dieselbe
Summe investiert. Die Investitionsquote liegt
seit 2010 bei einem soliden Wert von fünf bis
sieben Prozent vom Umsatz. Für das zweite
Halbjahr planen 30 Prozent, ihre Investitio-
nen nochmals zu steigern.
Die Erträge sind durchweg zufriedenstellend:
91 Prozent bezeichnen die Ertragslage als gut
oder befriedigend, vor einem Jahr waren das
84 Prozent. Nur noch neun Prozent klagen
über eine schlechte Ertragslage.
Von zentraler Bedeutung für die Befragten
ist die Frage „Wer übernimmt das Unterneh-
men“, da 90 Prozent der WVIB-Mitglieder
Familienunternehmen sind. 42 Prozent
planen mit einem Nachfolger aus der Fa-
milie, 28 Prozent mit einem angestellten
Geschäftsführer. Fünf Prozent ziehen ei-
nen Verkauf in Betracht und vier Prozent
wollen bis zur Nachfolge aus der Familie ei-
nen Interimsgeschäftsführer einsetzen. Die
verbleibenden 21 Prozent verfolgen andere
Nachfolgestrategien.
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