Abschied nach zwölf Jahren
Andreas Kempff hat zum 31. März seine Tätigkeit als Hauptgeschäftsführer der IHK Südlicher Oberrhein beendet und ist zur IHK Rhein-Neckar (Mannheim) gegangen, deren Geschäftsstelle...
Zu Beginn erhielten die Studierenden eine wissenschaftliche Einführung zur spezifischen Situation Geflüchteter in der beruflichen Bildung sowie zu Aspekten ethnischer Ungleichheiten und Diskriminierung. Darüber hinaus absolvierten sie ein interkulturelles Training zur Vorbereitung auf ihre Tandempartnerschaft. Anschließend gaben sie in regelmäßig stattfindenden Treffen eine individualisierte, am Bedarf der Auszubildenden orientierte fachliche Unterstützung, beispielsweise zu berufsschulischen Inhalten, zu Lernstrategien und zur Prüfungsvorbereitung. Ihre Erfahrungen während der Praxistätigkeit bereiteten die Studierenden in begleitenden Supervisionssitzungen nach und reflektierten ihre Treffen in einem Lerntagebuch.
In einer Abschlusssitzung in den Räumlichkeiten der IHK am 31. Januar berichteten die Tandempaare von ihren Erfahrungen. Diese waren trotz kleinerer Hürden durchgehend positiv und für beide Seiten lehrreich, so der allgemeine Tenor. In den Studierenden fanden die Geflüchteten Ansprechpartner in Sachen Ausbildung, aber auch in allgemeinen Fragen wie deutscher Geschichte, Politik und Kultur. Die Studierenden sammelten Erfahrungen für ihre spätere Lehrtätigkeit als Berufsschullehrkräfte und lernten zudem einiges über die Kultur der Tandempartner. Neben den fachlichen Themen hätte sich auch oft Privates mit ins Gespräch gemischt, so erzählen mehrere Teilnehmende bei der Abschlusssitzung, so dass aus einigen Tandempartnerschaften Freundschaften entstanden sind.
Es ist geplant, die fachliche Unterstützung im Sommersemester 2019 weiterzuführen und im Wintersemester 2019/2020 mit einer neuen Kohorte von Auszubildenden und Studierenden zu starten.
doe
Bild: Die teilnehmenden Studierenden und Auszubildenden gemeinsam mit den Koordinatoren Stephan Schuman, Professor für Wirtschaftspädagogik an der Universität Konstanz, Manfred Hensler, ehemaliger Oberstudiendirektor der Robert-Gerwig-Schule, IHK-Projektleiter Jan Vollmar (vordere Reihe von links) sowie Elisabeth Maué von der Universität Konstanz (hinterste Reihe, 4. von links), Paul Glaßner von der Beschäftigungsgesellschaft des Landkreises Konstanz (hinterste Reihe, 7. von links) und Barbara Ette, Integrationsbeauftragte des Landratsamts Konstanz (rechts daneben).
Jan Vollmar, Telefon 07531 2860-181
jan.vollmar@konstanz.ihk.de
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