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Ausgabe 05-06/2020
Regio Report IHK Südlicher Oberrhein
Großeinsatz für die regionale Wirtschaft: IHK hat bislang 36.000 Anträge auf Soforthilfe bearbeitet

Gemeinsam gegen die Krise

Und plötzlich ist alles anders… Noch vor wenigen Wochen prägte kontinuierliches und überdurchschnittliches Wachstum die Wirtschaft am südlichen Oberrhein. Doch das Coronavirus hat diese Bewegung jäh gestoppt. Damit aus der Krise kein Absturz ins Bodenlose wird, unterstützt die Industrie- und Handelskammer ihre Mitglieder mit allen verfügbaren Kräften.

 

Die IHK Südlicher Oberrhein hat ihren Arbeitsalltag komplett umgestellt. „Seit dem Beginn des Soforthilfeprogramms Ende März hat diese Aufgabe absolute Priorität bei uns im Haus“, sagt Hauptgeschäftsführer Dieter Salomon. „Bis jetzt haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rund 36.000 Anträge auf Soforthilfe von Bund und Land bearbeitet. Zu Höchstzeiten waren 70 Personen im Einsatz, auch am Wochenende, an allen drei Standorten in Freiburg, Lahr und Offenburg sowie im Homeoffice. Hinzu kamen rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der telefonischen Beratungshotline und bei der Betreuung des speziellen E-Mail-Postfachs.“ An vielen Tagen habe die Zahl der Anrufe im vierstelligen Bereich gelegen. Salomon: „Dabei waren wir nicht nur als Berater gefragt. Oft benötigten die Anrufer Zuspruch oder eben auch einfach nur Beistand in diesen Zeiten.“
Einen der 36.000 Anträge auf Soforthilfe stellte Petra Reutlinger. Zusammen mit Nicolas Häbel leitet sie die Freiburger Event­agentur Mehrpunkt. „Wir waren anfangs unsicher, ob wir überhaupt berechtigt sind, da es zunächst hieß, dass private Rücklagen erst aufgebraucht werden müssten“, erinnert sich Reutlinger. „Dann kam die Änderung und ein Anruf bei der IHK brachte Gewissheit.“ An der Hotline habe man ihr auch gleich geholfen, das Formular auszufüllen. Reutlinger: „Ab diesem Zeitpunkt ging alles recht flott, zwei Tage nach der Information über die Genehmigung war das Geld auf unserem Konto gutgeschrieben.“

Sabine Cassada beantragte ebenfalls ­Sofort­hilfe. Zum Ausfüllen des Antrags benötigte die Inhaberin von La Speranza, einem Geschäft für Modeaccessoires in Freiburg, keine Unterstützung. Erst als es um einen KfW-Kredit ging, rief sie bei der IHK an. „Bereits bei der Gründung meines Ladens 2007 hat mir die IHK geholfen.“ Sie wandte sich direkt an ihre Ansprechpartnerin von damals, zu der sie auch in den vergangenen Jahren immer mal wieder Kontakt hatte. Erleichterung brachte ihr zudem das Entgegenkommen ihres Vermieters. „Für April und Mai hat er mir die Hälfte der Miete erlassen“, erzählt sie dankbar.

»Ich möchte nicht an Corona scheitern«

Unterstützung in der Krise möchte auch Patricia Winter leisten. Die Inhaberin von P:W – Agentur für Dialogmarketing in Durbach ist stellvertretende Vorsitzende im Einpersonen- und Kleinunternehmensausschuss der IHK und kennt die Bedürfnisse der vielen Einzelkämpfer in der Region nur zu gut. „Ich habe mich über die Homepage der IHK schlau gemacht und auch zweimal bei der Corona-Hotline angerufen, um das Wissen dann in meinen Kleinunternehmer-Netzwerken zu streuen“, berichtet sie – und kann gleich noch ein einhelliges Lob aus ihrer Community wiedergeben: „Viele waren erleichtert, dass die IHK so schnell entschieden hat, die Beiträge für die Kleingewerbetreibende zu stunden.“
Derzeit steht die IHK Südlicher Oberrhein in den Startlöchern für weitere Unterstützung bei der Vergabe von Liquiditätshilfen. „Wenn das Wirtschaftsministerium ein Sonderprogramm für das Gastgewerbe auf den Weg bringt und es ein zusätzliches Soforthilfeprogramm für Unternehmen mit 51 bis 100 Beschäftigten gibt, stehen wir bereit“, sagt Jens Fröhner, Leiter der Stabstelle Digitalisierung und Organisationsentwicklung bei der IHK. Er kümmert sich darum, dass der vollelektronische Workflow beim Soforthilfeprogramm reibungslos funktioniert. „Inzwischen sind Wirtschaftsministerium, L-Bank und die Kammern ein eingespieltes Team. Da möchten wir auch weiter unsere Arbeitskraft einsetzen.“

Dass Einzelhändler wie Sabine Cassada mit Umsätzen weit hinter dem Normalen weitere Liquiditätshilfen vom Wirtschaftsministerium erhalten werden, ist derzeit nicht angedacht. Dabei weiß sie momentan noch nicht einmal, ob sie die Mittel für die volle Juni-Miete hat. „Der Laden lief gut vor der Krise, jetzt ist es schwer. Es kommen nicht nur viel weniger Kunden. Auch die Stimmung ist eine ganz andere“, sagt sie betrübt. Doch ihr Laden heißt nicht umsonst La Speranza – die Hoffnung. Entschlossen fügt sie hinzu: „Ich möchte nicht an Corona scheitern.“

Text: naz
Bild: Nuthawut Somsuk – iStock

 

 

Gesichter der Hotline - IHK-Mitarbeiter in der Telefonberatung

Daniela Brunsch
Christina Gehri
Claudia Kaiser
Anja Czygan
Cynthia Diele
Christiane Möller
Susanne Spielvogel
Edelgard Klein
Emmanuel Beule
Thomas Kaiser
Michaela Schwab
Christian Müller
André Olveira-Lenz (links bei Hitradio-Ohr)
Patrick Bareiter
Petra Steck-Brill
Tanja Riehle
Monika Scherer
Susanne Oser
Stefanie Blum
Susanne Stuckmann
Susi Tölzel
Fabiola Basler

 

 

 

Wege zur Hilfe

Die IHK Südlicher Oberrhein hat alle Informationen rund um die Coronakrise auf ihrer Homepage zusammengefasst:
www.suedlicher-oberrhein.ihk.de/corona

Neuigkeiten zu weiteren Liquiditätshilfen oder Soforthilfeprogrammen sind ebenfalls hier zu finden.
Telefonische Anfragen zum Thema beantworten die IHK-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter an der Beratungshotline
unter 0761-3858-823 beziehungsweise -824

Die E-Mail-Adresse lautet: coronaberatung@freiburg.ihk.de

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