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Hafen Kehl

Rekordumschlag von 7,1 Millionen Tonnen in 2025

Der Kehler Rheinhafen legt 2025 deutlich zu und schafft mit 7,1 Millionen Tonnen ein Plus von fünf Prozent. Wachstumstreiber ist vor allem die Schifffahrt, während auch die Bahn ein gutes Ergebnis einfährt.

Stahlschrottverladung im Kehler Rheinhafen Foto: Hafen Kehl

Der Kehler Rheinhafen blickt auf ein bemerkenswertes Jahr 2025: Mit einem Gesamttransportvolumen von 7,1 Millionen Tonnen wurde das Vorjahresergebnis um fünf Prozent übertroffen. Treiber dieser Entwicklung war laut Pressemitteilung vor allem die Schifffahrt, deren Umschlag um 6,8 Prozent auf rund 4,4 Millionen Tonnen stieg – und damit nur um 1.800 Tonnen unter dem Rekordwert von 2020 blieb. Auch der Bahnverkehr entwickelte sich positiv und erreichte mit 2,7 Millionen Tonnen ein Plus von zwei Prozent sowie das zweitbeste Ergebnis der 125-jährigen Hafengeschichte.

Herzstück des Umschlags bleibt die Gütergruppe Eisen- und Stahlwaren, die mit rund 3,4 Millionen Tonnen rund drei Viertel des gesamten wasserseitigen Volumens ausmacht. Trotz der angespannten Lage der Stahlindustrie legte dieser Bereich um beachtliche 14,6 Prozent zu. Dahinter folgen gemischte Güter mit rund 571.000 Tonnen und einem Zuwachs von gut fünf Prozent. Besonders dynamisch entwickelte sich dabei das Containergeschäft, das sowohl im wasserseitigen Umschlag als auch über alle Verkehrsträger hinweg deutlich zulegen konnte. Auch Schwerlast- und Projektgüter legten kräftig zu und erreichten mit rund 149.000 Tonnen ein Wachstum von 47 Prozent – ein Hinweis auf Kehls wachsende Bedeutung für Großprojekte etwa im Bereich der Windenergie.

Minus bei Massengütern

Weniger positiv verlief die Entwicklung bei klassischen Massengütern. Der Umschlag von Baustoffen sank um 25,8 Prozent auf 335.000 Tonnen, Mineralölprodukte gingen um 26 Prozent auf 138.000 Tonnen zurück und erreichten damit einen historischen Tiefstand. Auch Getreide verzeichnete mit knapp 22.000 Tonnen ein Minus von 22,6 Prozent.

Parallel zur Mengenentwicklung stieg die Zahl der abgefertigten Schiffe deutlich um 16 Prozent auf knapp 3.900 . Gleichzeitig sank jedoch die durchschnittliche Ladung pro Schiff von rund 1.200 auf 1.100 Tonnen, was auf schwierige Fahrwasserverhältnisse zurückzuführen ist. Der Gütereingang dominierte mit einem Anteil von 57 Prozent am Gesamtumschlag.

Auch auf der Schiene bleibt Kehl ein bedeutender Logistikstandort: Rund 50.000 Waggons wurden über das 43 Kilometer lange Gleisnetz bewegt. Dabei entfallen 78 Prozent des Bahnaufkommens auf Eisen- und Stahlwaren, gefolgt von Containern mit zehn Prozent und Zellstoff mit acht Prozent.

Insgesamt bestätigt der Hafen seine Rolle als leistungsfähiger Logistikknoten am Oberrhein. Mit Investitionen in Infrastruktur, ein eigenes 5G-Campusnetz bis 2027 und Zukunftsprojekte wie den geplanten „Hydroport Kehl“ für grünen Wasserstoff stellt sich der Standort strategisch neu auf. Gleichzeitig bleiben die Rahmenbedingungen angesichts steigender Energiepreise, internationaler Handelskonflikte und geopolitischer Spannungen herausfordernd.

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