2025 sei trotz eines weiterhin herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds ein erfolgreiches Geschäftsjahr gewesen, so die Volksbank Dreiländereck.

Das betreute Kundenvolumen liegt laut einer Pressemitteilung der Bank mit einem Plus von 89 Millionen Euro nun bei 4,68 Milliarden Euro. Es setzt sich zusammen aus dem Kundenanlagevolumen, das um 110 Millionen Euro auf nun 2,58 Milliarden Euro (+4,5 Prozent) gestiegen ist, und dem betreuten Kundenkreditvolumen, das trotz Wachstum im Neugeschäft aufgrund von Fälligkeiten bei 2,12 Milliarden Euro (-1,0 Prozent) liegt.
Der Wertpapier-Umsatz steigerte sich deutlich und liegt nun bei 987 Millionen Euro. Dieser Zuwachs sei insbesondere auf die Beratungsangebote im Private Banking zurückzuführen. Die Mitglieder und Kunden entschieden sich vermehrt für die Anlage in Aktien und ETFs.
Starkes Kreditneugeschäft
Bei den Kreditneuzusagen zeigte sich die Volksbank Dreiländereck erneut sehr erfolgreich. Mit einem Volumen von 269 Millionen Euro liegen sie 18 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Neuzusagen teilen sich auf in 92 Millionen Euro (+30,7 Prozent) bei den Firmenkunden und 177 Millionen Euro (+12 Prozent bei den Privatkunden. Die Anzahl der Kreditzusagen stieg von 1275 auf 1358.
Die Bilanzsumme liegt mit 2,3 Milliarden Euro um 0,7 Prozent über dem Vorjahreswert.
Die Bank erzielte ein Betriebsergebnis vor Bewertung in Höhe von 24 Millionen Euro, was einer Steigerung von 14,3 Prozent entspricht. Damit liegt die Volksbank Dreiländereck nach eigener Aussage im Vergleich mit ausgewählten VR-Banken des Verbandsgebiets im oberen Viertel.
Das Betriebsergebnis wurde maßgeblich durch den Zinsüberschuss von 34,7 Millionen Euro (+13,4 Prozent) und den Provisionsüberschuss von 22,2 Millionen Euro (+1,4 Prozent) getragen. Dem stand ein Verwaltungsaufwand einschließlich des sonstigen Ergebnisses und der Abschreibungen von 32,9 Millionen Euro (+4,4 Prozent) gegenüber.
Die Volksbank Dreiländereck konnte das Jahr 2025 mit einem erfreulichen Jahresüberschuss von 2,4 Million Euro abschließen. Mit diesem guten Ergebnis habe die Eigenkapitalbasis der Bank weiter gestärkt und eine marktgerechte Dividende an die Mitglieder zur Ausschüttung in der Vertreterversammlung vorgeschlagen werden.
Solide Eigenkapitalausstattung als Basis für Zukunftsfinanzierungen
Die Eigenkapitalquote der Volksbank beträgt damit 16,79 Prozent und liegt deutlich über der von der Aufsicht geforderten Quote von mindestens 12,43 Prozent. Eine gute Eigenkapitalquote sei für Banken von wesentlicher Bedeutung, so die Mitteilung. Sie sei die Voraussetzung für eine verlässliche Kreditvergabefähigkeit bei wachsenden Finanzierungsbedarfen in der Zukunft.
Die Anzahl der Mitglieder liegt bei 43 413 und sei aus demografischen Gründen im vergangenen Jahr leicht gesunken. 1418 Kunden entschlossen sich 2025, Mitglied der Genossenschaftsbank zu werden. Ein Girokonto führen rund 60 000 Kunden bei der Volksbank Dreiländereck. Der Anteil der online geführten Konten ist hierbei um 6,5 Prozent gestiegen.
