Die Sparkasse Offenburg/Ortenau verzeichnet für 2025 ein Wachstum bei Bilanzsumme, Krediten und Wertpapieren, Rekorde im Immobiliengeschäft und einen Digitalisierungsschub. Gleichzeitig investiert das Institut massiv in modernere Standorte, neue Technologien und nachhaltige Energie – mit dem Ziel, bis 2035 klimaneutral zu sein.

Die Sparkasse Offenburg/Ortenau blickt auf ein solides Geschäftsjahr 2025 zurück. Die Bilanzsumme stieg laut Pressemitteilung auf 5,37 Milliarden Euro (plus 4,7 Prozent), das gesamte Kundenvolumen überschritt erstmals die Marke von zehn Milliarden Euro (plus 4,6 Prozent). Das Betriebsergebnis verbesserte sich leicht auf 59 Millionen Euro (58 Millionen Euro 2024). Auch das Kreditgeschäft entwickelte sich positiv. Insgesamt wurden Darlehen in Höhe von rund 567 Millionen Euro zugesagt.
Beim Thema Immobilien zeige sich weiterhin ein großes Interesse. Die Immobilienseiten der Sparkasse wurden im Jahr 2025 rund 65.000 mal aufgerufen. Im Vermittlungsgeschäft entwickelte sich das Geschäft sehr positiv: Das Umsatzvolumen stieg um 36 Prozent auf 46,3 Millionen Euro – ein Rekordwert, so die Sparkasse. Beim Sparen und Anlegen zeigt sich weiterhin ein klarer Trend zum langfristigen Vermögensaufbau. Das Wertpapiervermögen der Kunden stieg auf mehr als 2,4 Milliarden Euro. Im digitalen Banking wächst die Nutzung weiter. Die Sparkassen-App werde immer häufiger verwendet, ebenso würden digitale Bezahlvorgänge zunehmen. Dabei würden mobile Zahlverfahren an Bedeutung gewinnen. Neue Angebote, wie das europäische Bezahlsystem Wero oder mobile Kassensysteme für Vereine und Händler, würden die Möglichkeiten für Sparkassen-Kunden erweitern.
Die Sparkasse Offenburg/Ortenau mit aktuell rund 200.000 Kunden investiert weiter in ihre Infrastruktur, ihre Mitarbeiter und in moderne Technologien. Nachhaltigkeit sei dabei ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie: Neue und modernisierte Standorte wie in Ettenheim und Achern (Eröffnung im Sommer 2026) verbinden moderne Architektur mit hohen energetischen Standards und dem Einsatz erneuerbarer Energien. Auch bestehende Gebäude werden schrittweise angepasst. So wurde die Zentrale in Offenburg an das Fernwärmenetz angeschlossen. Bis 2035 will die Sparkasse CO2-neutral arbeiten.
