Mit der Berufung von Bettina Gräfin Bernadotte erhält der Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung Verstärkung aus der langjährigen Nachhaltigkeitspraxis der Mainau.

Die Bundesregierung hat Bettina Gräfin Bernadotte, langjährige Geschäftsführerin der Mainau GmbH, in den Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) berufen. Zum ersten Mal nimmt sie damit einen Sitz in dem 15-köpfigen Gremium ein.
Der Rat berät die Bundesregierung in zentralen Fragen nachhaltiger Entwicklung. Seine Mitglieder bringen Expertise aus wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen und globalen Themenfeldern ein. Doch der RNE wirkt nicht nur in Richtung Regierung: Mit zahlreichen Aktivitäten trägt er das Thema Nachhaltigkeit aktiv in die Gesellschaft. Dazu gehören eigene Projekte wie die Unterstützung von Kommunen – etwa im Rahmen des Oberbürgermeisterdialogs – die Organisation der jährlichen „Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit“ sowie eine breite Vernetzungsarbeit auf nationaler, internationaler und lokaler Ebene.
Grüne Charta der Insel Mainau
Auf der Mainau hat Umwelt- und Sozialengagement eine lange Tradition. Bereits 1961 wurde dort eines der ersten deutschen Nachhaltigkeitsdokumente verabschiedet: die „Grüne Charta“. 1998 folgte die Einführung eines Umweltmanagementsystems – und die Mainau wurde als erstes Tourismusunternehmen nach EMAS zertifiziert. Seit 2015 legt das Unternehmen in einem Nachhaltigkeitsbericht offen, welche Umweltleistungen und welches soziale Engagement realisiert wurden. Im vergangenen Jahr wurde das bestehende Umwelt- und Energiemanagement schließlich zu einem umfassenden Nachhaltigkeitsmanagement weiterentwickelt – und die Umwelt- und Energiepolitik in einen Nachhaltigkeitskodex überführt.
