Nach dem Anschluss an die Osnabrücker Köster-Gruppe richtet das Offenburger Traditionsunternehmen seine Führung strategisch neu aus.

Wackerbau stellt seine Führung neu auf: Bernd Reutter ist seit Anfang Juli Teil der Geschäftsführung des Familienunternehmens.
Das Offenburger Bauunternehmen hatte sich im März der Osnabrücker Köster-Gruppe angeschlossen. Diplom-Ingenieur Bernd Reutter – der 52-Jährige ist auch bei Köster als Geschäftsführer tätig – bringt laut einer Pressemitteilung von Wacker fundierte Branchenerfahrung mit und übernimmt in Offenburg das Ruder an der Seite seines Kollegen Nico Gehre, kaufmännischer Geschäftsführer bei Wacker.
Der bisherige Geschäftsführer Ulrich Moosmann wird das Unternehmen demnach im Spätsommer auf eigenen Wunsch verlassen und sich neuen beruflichen Aufgaben widmen. Die Gesellschafter und die Geschäftsführung danken Ulrich Moosmann bereits heute für sein langjähriges Engagement und seine Verdienste um die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens.
Mit Blick auf die neuen strategischen Ziele sagte Bernd Reutter, Ziel sei es unter anderem, künftig auch zunehmend größere und komplexere Projekte in der erweiterten Firmengruppe gemeinsam erfolgreich zu stemmen.
Durch die gebündelten Kompetenzen können laut Mitteilung bestehende Arbeitsplätze langfristig gesichert und zugleich neue Perspektiven für den Beschäftigungsaufbau geschaffen werden. Wacker wird auch in Zukunft unter eigenem Namen am Markt auftreten und seine Aktivitäten entlang der Rheinschiene zwischen der Schweizer Grenze und Karlsruhe fortführen.
Wackerbau ist eines der großen inhabergeführten Bauunternehmen in Mittelbaden mit aktuell rund 100 Mitarbeitern. Köster zählt mit über 2000 Mitarbeitern an mehr als 20 Standorten zu den führenden Baukomplettanbietern in Deutschland. Im Jahr 2025 erwirtschaftete Köster einen Umsatz von über 1,37 Milliarden Euro. Die Aktivitäten der Köster-Gruppe sind in der Köster Holding SE gebündelt.
