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Startschuss für Windpark Sirnitz

Badenova beginnt Bau von fünf Windenergieanlagen

Mit der Fundamentierung der fünf Windenergieanlagen beginnt die zentrale Bauphase des Windparks Sirnitz-Dreispitz. Zum Jahreswechsel soll der Windpark der Badenova Strom für rund 50 000 Menschen liefern.

Der Windpark soll künftig Strom für rund 50 000 Menschen liefern. Bildquelle: Badenova/Jonas Conklin

In den vergangenen Monaten wurden die Voraussetzungen für den Bau geschaffen: Kabeltrassen sind weitgehend verlegt, Wege für den Transport der Großkomponenten vorbereitet. Mit den nun beginnenden Fundamentarbeiten startet die zentrale Bauphase des Projekts, so eine Mitteilung der Badenova. Auf den Fundamenten werden später die Türme der Windenergieanlagen errichtet.

Die dafür notwendigen Vorarbeiten wurden bereits 2024 umgesetzt, so der Freiburger Energieversorger weiter. Dazu zählen die Ertüchtigung von Forstwegen sowie der Bau von Kran- und Lagerflächen.

Auf die Fundamentarbeiten folgen über den Sommer hinweg die Anlieferung und Montage der Großkomponenten – darunter Stahlturmsegmente, Maschinenhäuser, Naben und Rotorblätter. Viele dieser Bauteile sind mehrere Dutzend Meter lang und werden mit Spezialtransportern zur Baustelle gebracht.

Parallel werden Umladeflächen in Schweighof und Wembach vorbereitet, von denen aus die Komponenten zu den einzelnen Standorten transportiert werden. Nach Montage, Netzanschluss und Testbetrieb ist der Regelbetrieb des Windparks für Ende 2026 vorgesehen.

Leistungsstarker Windpark
Die fünf Anlagen des Typs Enercon E-175 erreichen jeweils eine Gesamthöhe von 249,5 Metern und kommen zusammen auf 35 Megawatt Leistung. Erwartet werden rund 71,5 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr – mehr als die bisher neun bestehenden Windkraftanlagen im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald zusammen erzeugen, so die Badenova.

Das entspreche dem Strombedarf von zirka 50.000 Menschen und einer Einsparung von rund 30 000 Tonnen CO₂ jährlich.

Der Windpark entsteht entlang des Höhenzugs Dreispitz–Schelling–Sirnitz an der Gemeindegrenze von Müllheim und Sulzburg. Genutzt werden kommunale Flächen der Gemeinden Buggingen, Heitersheim, Müllheim und Sulzburg sowie Flächen von Forst BW.

„Wir freuen uns über das Vertrauen und insbesondere den langen Atem der beteiligten Kommunen, die seit über 10 Jahren an die regionale Energiewende glauben und Verantwortung übernehmen. Ein erheblicher Teil der Wertschöpfung bleibt in der Region,“ so Sebastian Schüßler, Leiter Projektentwicklung Wind bei Badenova Erneuerbare.

Die Fläche für den Windpark wurde bereits 2015 als geeignet vorgeschlagen, so die Mitteilung weiter. Nach umfangreichen naturschutzfachlichen Prüfungen wurde das Projekt im Oktober 2024 genehmigt und erhielt zum Jahreswechsel den Zuschlag. Seit 2025 befindet sich der Windpark offiziell im Bau.

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