Seit 1901 entwickelt Hansgrohe Produkte, die das Leben in Bad und Küche komfortabler machen. Von einer kleinen Werkstatt hin zum Global Player.

Erfindungen wie die erste Handbrause mit unterschiedlichen Strahlarten, die erste ausziehbare Küchenarmatur oder gar die erste Duschstange – dafür ist Hansgrohe bekannt. In diesem Jahr blickt der Schiltacher Armaturenhersteller auf 125 Jahre Unternehmensgeschichte zurück. Was 1901 in einer kleinen Werkstatt begann, hat sich zu einem weltweit führenden Hersteller von Armaturen und Brausen entwickelt. Heute beschäftigt Hansgrohe rund 5.600 Mitarbeiter weltweit, davon etwa 3.400 in Deutschland, und erzielte 2024 einen Jahresumsatz von rund 1,4 Milliarden Euro.
Zum Jubiläum betont Vorstandschef Hans Jürgen Kalmbach die Bedeutung der Menschen hinter den Produkten: Langjährige Mitarbeiter, Innovationsgeist und eine werteorientierte Firmenkultur seien die Grundlage des Erfolgs.
Hansgrohe hat die moderne Duschkultur maßgeblich geprägt – von der Serien-Handbrause 1928 über die höhenverstellbare Duschstange 1953 bis zu aktuellen wassersparenden Technologien. Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Unternehmensstrategie: Bereits 1992 installierte Hansgrohe ein großes dachintegriertes Solarkraftwerk in Offenburg, 1995 folgte die EU-Öko-Audit-Zertifizierung. Für sein Engagement erhielt das Unternehmen 2024 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis.
Mit einem starken Entwicklungsbereich mit rund 200 Mitarbeitern bringt Hansgrohe jährlich zahlreiche Neuheiten auf den Markt. Produkte, die jünger als drei Jahre sind, generieren inzwischen rund 30 Prozent des Umsatzes. Seit 2023 werden Prototypen auch im Innovationszentrum in Shanghai entwickelt, um den asiatischen Markt stärker zu bedienen.
Während Hansgrohe für funktionale und langlebige Badlösungen steht, setzt Axor seit 1993 auf exklusive Designlinien – unter anderem in Kooperation mit Philippe Starck, Antonio Citterio und Patricia Urquiola. Armaturen beider Marken finden sich in Luxushotels, Yachten und internationalen Prestigeobjekten, zuletzt auch im Großen Ägyptischen Museum in Kairo.
