Mit Herz, Struktur und einer klaren Haltung bringt Monika Pieper frischen Wind in die ambulante Betreuung. Ihr Ansatz entlastet Familien – und hilft Arbeitgebern.

Den Menschen im Blick zu behalten, hat sich Monika Pieper zum Ziel gesetzt. Mit Helfende Hände – Alltagsbegleitung und Seniorenbetreuung gründete sie im Januar 2025 in Aldingen ein Unternehmen, das Zeit, Nähe und echtes Interesse in der Betreuung pflegebedürftiger Menschen möglich macht und von der Alltagshilfe bis zur professionellen Demenzbetreuung ein breites Angebot bereithält.
Seit der Gründung wächst Helfende Hände, betreut inzwischen eine höhere zweistellige Zahl an Kunden und beschäftigt sechs Mitarbeiter, die allesamt nach Paragraf 45a SGB XI geschult sind. Alle Leistungen werden von den Pflegekassen anerkannt. Für 2026 erwartet Pieper rund 180 000 Euro Umsatz. Mit ihrer Arbeit möchte sie Familien und Arbeitgeber gleichermaßen entlasten: Durch Unternehmenskooperationen sollen pflegende Mitarbeiter wieder vermehrt oder gar vollständig arbeiten und Pflege und Beruf miteinander vereinbaren können. „Für Unternehmen bedeutet dies eine bessere Planbarkeit und ein starkes Signal der Wertschätzung gegenüber der Belegschaft. Eine Win-win-Situation.“
Eine Betreuungsgarantie soll im Rahmen der Kooperation dafür sorgen, dass die Angehörigen von Beschäftigten der Partnerunternehmen bevorzugt aufgenommen werden. Daniela Santo
