Die Sparkasse Hochrhein schließt das Jahr 2025 mit stabilen Erträgen, leicht wachsendem Kreditvolumen und Investitionen in Filialen, Prozesse und Mitarbeiter ab.

Die Sparkasse Hochrhein mit Sitz in Waldshut-Tiengen meldet für das Jahr 2025 ein „sehr gutes Ergebnis aus dem operativen Geschäft“.
Die Ertragslage zeige sich trotz herausfordernder Rahmenbedingungen weiterhin stabil und ausgewogen. Der Zinsüberschuss ist in 2025 gegenüber dem starken Vorjahr um 0,2 Prozent auf knapp 66 Millionen Euro gestiegen.
In Summe hat die Sparkasse Hochrhein einen Jahresüberschuss von 6,9 Millionen Euro im Jahr 2025 (minus 25 Prozent) erzielt. Der Jahresüberschuss fällt zugunsten der größeren Übertragung von Vorsorgereserven in das Eigenkapital der Sparkasse in 2025 geringer aus als noch im Jahr 2024.
Die Cost-Income-Ratio (Aufwand-Ertrags-Verhältnis) stieg von 51,4 Prozent auf 56,1 Prozent an. Die Sparkasse Hochrhein musste demzufolge in 2025 im Durchschnitt 56,1 Cent aufwenden, um einen Euro Ertrag zu generieren.
Nach Abzug aller Kosten, Bewertungsmaßnahmen, Zuführung zu Vorsorgereserven sowie Steuern mit einem Betrag von zwölf Millionen Euro erzielte die Sparkasse laut Pressemitteilung einen Bilanzgewinn in Höhe von 6,1 Millionen Euro – ein Plus von 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Das Kundenkreditvolumen der Sparkasse ist um 0,7 Prozent auf 2,54 Milliarden Euro gestiegen. Mit 1,51 Milliarden Euro sind davon deutlich mehr als die Hälfte private Wohnungsbaukredite, gefolgt von 775 Millionen Euro Unternehmenskredite.
Als einer der größten Arbeitgeber der Region beschäftigte die Sparkasse Hochrhein zum Jahresende 498 Mitarbeiter (2024: 485). Das Kreditinstitut setzt eigenen Angaben zufolge aktuell gezielt in die Modernisierung und energetische Sanierung des Filialnetzes, in effizientere Prozesse sowie in die Qualifizierung der Mitarbeiter.
