Naturenergie Netze hat im Jahr 2025 in den Ausbau und die Modernisierung der Stromnetze 85 Millionen Euro investiert und lag damit erneut deutlich über dem Niveau früherer Jahre, teilt der Netzbetreiber mit.

Seit 2018 seien die Bruttoinvestitionen kontinuierlich gestiegen. Das soll auch in den kommenden Jahren so bleiben: Ab 2024 liegen die Bruttoinvestitionen stabil über 80 Millionen Euro pro Jahr und steigen bis 2028 planmäßig auf rund 90 Millionen Euro an.
„Unsere Investitionen sind kein kurzfristiges Programm, sondern ein langfristiges Bekenntnis zur kommunalen Infrastruktur“, sagt Daniel Obermeier, technischer Geschäftsführer von Naturenergie Netze. Das Netzgebiet umfasst im Westen die Region südlich von Freiburg bis zum Hochrhein. Es reicht im Osten vom Bodensee bis nördlich von Villingen-Schwenningen. Die Naturenergie Netze gehört zur deutsch-schweizerischen Naturenergie Holding.
Die Investitionen fließen demnach vor allem in die Erneuerung und den Ausbau der Stromverteilnetze, in moderne Umspann- und Trafostationen sowie in die Anpassung der Netze an neue Anforderungen. Der zunehmende Einsatz erneuerbarer Energien, neue Wohn- und Gewerbegebiete sowie Elektromobilität und Wärmepumpen würden leistungsfähige Stromnetze auf kommunaler Ebene erfordern, so das Unternehmen.
„Die Anforderungen an die Stromnetze steigen spürbar“, so Andrea Rahn, Leiterin Ortsnetzbau bei Naturenergie Netze. Die Investitionen würden langfristig geplant und in enger Abstimmung mit den Kommunen erfolgen. Ziel sei es, die Versorgungssicherheit dauerhaft zu gewährleisten und die kommunale Entwicklung zuverlässig zu unterstützen.
