Für die kommunale Energieplanung sind Daten da – aber selten nutzbar verknüpft. Greenventory macht daraus ein verständliches Gesamtbild und schafft belastbare Grundlagen für die Energiewende.

Excel-Tabellen, Schornsteinfegerlisten, Satellitenbilder und alte Ordner im Keller: Wenn Kommunen oder Versorger ihre Energieplanung angehen möchten, liegen meist zwar jede Menge Daten vor – allerdings verstreut und uneinheitlich. Wie lassen sich diese so verknüpfen und analysieren, dass daraus belastbare Planungsgrundlagen für die Energiewende entstehen? Aus dieser Herausforderung und der Vision eines klar verständlichen virtuellen Gesamtbilds heraus haben David Fischer, Sven Killinger und Kai Mainzer 2019 Greenventory gegründet, abgeleitet aus „green“ für erneuerbare Energie und „inventory“ für systematische Erfassung und Abbildung. Das Freiburger Unternehmen begleitet seine Kunden bei der digitalen Inventarisierung und Analyse von Energieinfrastrukturen und -systemen und ist eine Ausgründung aus dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE). Anfangs unterstützt durch Fördergelder, später organisch und mit Kundenaufträgen gewachsen. Von Beginn an verbindet Greenventory Software für kommunale Energieplanung mit fachlicher Beratung und entwickelt sich nun zu einer ganzheitlichen Energieplanungsplattform. Inzwischen beschäftigt Greenventory rund 90 Mitarbeiter und hat laut eigenen Angaben über 500 Projekte für Kunden wie Energieversorger, Netzbetreiber, Stadtwerke, Städte und Kommunen erfolgreich umgesetzt. Susanne Ehmann
