Nähe zu Partnern
„Freiburg ist für Averbis ein idealer Digital‑Health‑Standort“, schwärmt Kornél Markó, einer von zwei Gründern von Averbis. Markó sagt: „Die enge Verzahnung von Universitätsmedizin, Forschung und IT‑Unternehmen schafft ein innovationsfreundliches Umfeld. Für die Entwicklung unserer Produkte profitieren wir besonders von der Nähe zu Kliniken und Forschungspartnern sowie von der hohen Lebensqualität Freiburgs, die Fachkräfte anzieht.“ Averbis beschäftigt aktuell rund 30 Mitarbeiter und zählt sich zu den spezialisierten Anbietern von KI-Software für das Gesundheitswesen. Zahlen nennt Markó nicht, aber das Unternehmen wachse kontinuierlich.
Wichtige Vorreiter
Ganz ähnlich ist es bei Mondas. Die Firma wurde 2018 aus dem Kontext des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg gegründet. Das junge Unternehmen bietet Monitoring-Software für Energiesysteme und erwirtschaftet heute mit 25 Vollzeitstellen einen siebenstelligen Jahresumsatz. Für Vertriebsleiterin Miriam Helbig sind Vorreiter wie Lexware, Oxid oder Inxmail ebenso wichtig für den Standort: „Die starken Wurzeln sind sicher auch ein Grund dafür, dass Freiburg Software-Unternehmen positiv gegenübersteht und es hier genügend Entwickler gibt.“
Dynamisches Umfeld
Die Haufe Group ist so ein Wegbereiter und tief verwurzelt in der Region. Seit über 70 Jahren ist Freiburg Hauptsitz des Familienunternehmens, das heute ein führender Anbieter digitaler Unternehmens- und Arbeitsplatzlösungen mit den Kernmarken Haufe, Haufe Akademie und Lexware ist. Die Gruppe macht einen Umsatz von 562 Millionen Euro und beschäftigt 2700 Mitarbeiter an zehn Standorten in Europa. „Die enge Verzahnung von Wissenschaft, Wirtschaft und einer aktiven Start-up-Szene macht Freiburg zu einem dynamischen Umfeld, das gut zu uns als Unternehmen passt. Die Universitätsstadt bietet zudem einen starken Talentepool aus qualifizierten Absolventen“, so eine Sprecherin.