Die E.optimum AG ist 2025 weiter gewachsen: Neben steigenden Umsätzen und Kundenzahlen treibt der Offenburger Energieversorger die Energiewende mit einem ersten eigenen Windkraftprojekt und dem Ausbau erneuerbarer Strombeschaffung voran.

Die E.optimum AG mit Sitz in Offenburg (200 Mitarbeiter) schloss das Geschäftsjahr 2025 mit einem Umsatz von rund 802 Millionen Euro ab und übertraf eigenen Angaben zufolge damit das Ergebnis aus dem Vorjahr. Gleichzeitig entwickelte sich das Kerngeschäft weiter: Der Gasabsatz erhöhte sich auf 1,59 Milliarden Kilowattstunden. Auch das Stromgeschäft blieb auf einem stabil hohen Niveau von 2,83 Milliarden Kilowattstunden. Die Zahl der Kunden wuchs 2025 auf rund 50.000, inzwischen werden rund 120.000 Zähler beliefert.
E.optimum bleibe der Verpflichtung zur Energiewende auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten treu. Ein bedeutender Meilenstein des Geschäftsjahres 2025 sei das erste eigene Windenergieprojekt, das gemeinsam mit der Ökostromgruppe Freiburg realisiert wird: Am Standort Biederbach im Südschwarzwald entsteht eine Windenergieanlage, deren Inbetriebnahme für das erste Quartal 2027 geplant ist. Mit diesem Projekt steigt das Unternehmen in die Erzeugung erneuerbarer Energien ein, mit dem Ziel, dort in Stromerzeugung zu investieren, wo Energie regional benötigt wird. Der Fokus auf Windenergie soll vor allem auch die verbrauchsstarken und sonnenarmen Wintermonate abdecken, heißt es in der Pressemitteilung.
Darüber hinaus baute der Offenburger Energieversorger seine Beschaffungsstrategie im Sinne der Energiewende weiter aus. Im Geschäftsjahr 2025 schloss das Unternehmen zahlreiche Power-Purchase-Agreements (PPAs) mit Energieerzeugern und Direktvermarktern über ein Gesamtvolumen von rund 300 Millionen Kilowattstunden ab. Damit diversifizierte E.optimum ihr Beschaffungsportfolio und stärkte den Bezug von Strom aus erneuerbaren Energiequellen.
Digitalisierungsstrategie schafft Mehrwert
Digitale Services, schnelle Prozesse und eine individuelle Betreuung gewinnen auch bei E.optimum zunehmend an Bedeutung. Ein wesentlicher Bestandteil dabei sei die Einführung des Customer-Relationship-Management-Systems (CRM) auf Basis einer Cloudlösung. Gemeinsam mit einem modernen Ticket-Management-System und einem neuen Kundenportal entsteht eine vernetzte Systemlandschaft. Diese soll die zentrale Grundlage für zukunftsfähige Kunden- und Partnerbeziehungen bilden und es ermöglichen, noch präziser auf die Bedürfnisse der verschiedenen Zielgruppen einzugehen.
„2025 hat gezeigt, dass wirtschaftlicher Erfolg und Zukunftsinvestitionen kein Widerspruch sind. Gerade in einem dynamischen Marktumfeld kommt es auf Weitsicht, partnerschaftliche Zusammenarbeit und das Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden an“, sagt der Vorstandsvorsitzende Boris Käser. Mit Investitionen in erneuerbare Energien und digitale Lösungen würde man die Grundlage schaffen, um auch künftig ein leistungsfähiger, innovativer und verlässlicher Energieversorger zu sein und die Energiewende aktiv zu gestalten.
