Mit dem Ausbau am Standort Freiburg-Hochdorf will der Bio-Tofu-Hersteller seine Sojaversorgung sichern, regionale Landwirte stärken und Transportemissionen senken.

Taifun-Tofu aus Freiburg erweitert für 6 Millionen Euro seine Lagerkapazitäten: Auf dem Betriebsgelände des zweiten Werks in Hochdorf werden mehrere moderne Lagersilos und ein Maschinenhaus errichtet. Beides soll der Reinigung, Qualifizierung und Lagerung der wichtigsten Rohware des Tofu-Herstellers dienen: der Sojabohne.
Ein Silo steht bereits. Die eigene Siloanlage sorge für die Entlastung landwirtschaftlicher Erfassungsstellen, eine effizientere Produktion vor Ort und schließe an den langjährigen Einsatz für den regionalen Sojaanbau an, so Mit-Geschäftsführer Jesús Bastante.
„Mit dem geplanten Ausbau setzen wir ein klares Zeichen für Wachstum und langfristige regionale Partnerschaften mit Bio-Landwirten. Diese haben ein stabiles Einkommen und können während der Erntezeit Sojabohnen zu Taifun umlagern und somit die eigene Infrastruktur entlasten.“ Mit einer Lagerkapazität von 3000 Tonnen sei man dann in der Lage, große Mengen Soja langfristig zu bevorraten. Dies sei essenziell für die Versorgungssicherheit der Produktion. Durch den Verzicht auf externe Lagerung würden sich zudem die Transportemissionen in der Lieferkette um etwa 15 Tonnen CO2 pro Jahr reduzieren.
6 Millionen Euro kostet das Vorhaben, eine Million davon komme über Crowdinvesting.
Taifun stellt seit 1987 Jahren Bio-Tofu her. Das Unternehmen beschäftigt aktuell 330 Mitarbeiter, der Umsatz lag 2025 bei 52 Millionen Euro.
