Mit einem neuen Testzentrum baut ystral seine Entwicklungsstärke aus – und gewinnt prompt ein Millionenprojekt. Gleichzeitig stellt das Unternehmen schon heute die Weichen für weiteres Wachstum.

Der Mischtechnik-Spezialist Ystral hat an seinem Stammsitz in Ballrechten-Dottingen rund 1,8 Millionen Euro in ein neues Versuchszentrum investiert. Seit 1973 entwickelt und fertigt das familiengeführte Unternehmen mit knapp 300 Mitarbeitern Anlagen und Maschinen für effiziente Mischprozesse – im Einsatz weltweit, etwa zur Herstellung von Lebensmitteln, Haushaltsprodukten, Kosmetika, Farben und Lacken sowie in der Chemie- und Pharmaindustrie.
Das neue Zentrum bringe laut Pressemitteilung vor allem eines: zusätzliche Kapazitäten. Kunden können hier Produkte und Prozesse entwickeln, optimieren, Maschinen testen oder ihr Personal schulen. Der zusätzliche Versuchsplatz ermöglicht mehr Tests und ein breiteres Spektrum an Rohstoffen.
„Mit diesem zusätzlichen Versuchsplatz stützen wir unsere Kernkompetenz“, so Geschäftsführer und Miteigentümer Peter Manke. „Denn als Maschinen- und Anlagenbauer in der Prozess- und Verfahrenstechnik leben wir davon, dass wir gemeinsam mit unseren Kunden Lösungen entwickeln – und die Möglichkeit zur Durchführung von Versuchen gibt dabei häufig den Ausschlag, ob wir ein Projekt gewinnen oder nicht.“
Erfolg von Anfang an
Dass sich die Investition auszahlt, zeige sich unmittelbar: Nach erfolgreichen Demonstrationsversuchen erteilte ein japanischer Druckfarbenhersteller einen Auftrag im Volumen von rund 3,5 Millionen Euro. „Nach erfolgreichen Tests kommt es fast immer zur Zusammenarbeit“, erklärt Entwicklungsleiter Uwe Klaumünzner.
Das neue kompakte, rund 150 Quadratmeter große Würfelgebäude ist auf Wachstum ausgelegt, eine Erweiterung auf der angrenzenden Fläche sei möglich. „Für unsere aktuelle Größe sind wir gut aufgestellt“, so Manke. „Wenn wir uns als Unternehmen weiterentwickeln und weiter wachsen wollen, werden wir unsere Versuchskapazitäten mittelfristig jedoch noch einmal erweitern wollen und müssen“, so Manke.
