Trotz schwierigem Umfeld legt die Marquardt-Gruppe 2025 zu: Mit über 1,4 Milliarden Euro Umsatz und klarem Fokus auf Zukunftstechnologien behauptet sich das Familienunternehmen aus Rietheim-Weilheim im Jubiläumsjahr erfolgreich im Wandel.

Die Marquardt-Gruppe mit Hauptsitz in Rietheim-Weilheim hat sich im Geschäftsjahr 2025 in einem weiterhin sehr anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld behauptet. Das teilt das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. Der Umsatz lag bei gut 1,4 Milliarden Euro und damit 4,2 Prozent über dem Vorjahreswert. Vor dem Hintergrund einer insgesamt schwachen Branchenentwicklung habe das Familienunternehmen im Jahr seines 100-jährigen Bestehens die Arbeit an zentralen Zukunftsthemen fortgesetzt, seine technologischen Kompetenzen weiterentwickelt und an der Transformation in- und außerhalb der Automobilindustrie gearbeitet.
Björn Twiehaus, Vorstandsvorsitzender der Marquardt-Gruppe, sagt: „Globale geopolitische Verwerfungen, eine anhaltend schwache Konjunktur und tiefgreifende Veränderungen in unseren Märkten haben 2025 erneut zu einem außergewöhnlich anspruchsvollen Jahr gemacht. Die Leidenschaft unserer Mitarbeiter war entscheidend dafür, dass wir auch unter schwierigen Bedingungen unseren Kurs konsequent fortgeführt haben.“ Im Jahr des 100-jährigen Bestehens habe man ebenso gezeigt, dass man Wandel nicht nur bewältigen, sondern mit Zuversicht gestalten könne. Mit technologischer Stärke, erfolgreichen Serienanläufen und neuem Geschäft habe man wichtige Grundlagen für die kommenden Jahre gelegt.
Zum 31. Dezember 2025 beschäftigte Marquardt weltweit gut 9.000 Mitarbeiter an 21 Standorten, davon mehr als 1.000 Ingenieure. Gegenüber der Beschäftigtenzahl 2024 bedeutet dies einen Personalrückgang von weltweit rund 500 Mitarbeitern. Der Rückgang resultiere aus der insgesamt schwachen Konjunktur und rückläufiger Produktionsvolumina. Ziel bleibe es, die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu sichern und gleichzeitig gezielt Zukunftskompetenzen weiter auszubauen.
„Wir werden wieder stärker wachsen“
„Die Rahmenbedingungen werden auch in absehbarer Zeit anspruchsvoll bleiben – geopolitisch, konjunkturell und strukturell“, sagt Twiehaus. „Gleichzeitig zeigt sich, dass unser Unternehmen mit seinen vier Geschäftseinheiten – Human Machine Interfaces, Entry and Authorization Systems, Power and Energy Solutions,Home and Industrial Solutions – sehr gut im Markt positioniert ist.“ Die Entwicklung der Auftragseingänge bestätige, dass die Lösungen von Marquardt gefragt seien, man werde die richtigen Schwerpunkte setzen und mittel- und langfristig wieder stärker wachsen. „Diese Perspektive eröffnet sich dank des weltweiten Marquardt Teams, das mit großem Einsatz und Verantwortung an der Zukunft des Unternehmens arbeitet.“
