Die Kreissparkasse Tuttlingen schließt das Geschäftsjahr 2025 mit einem soliden Ergebnis ab. Einlagen, Wertpapierbestand und Kreditvolumen legten zu, während die Kosten effizient blieben.

Die Kreissparkasse Tuttlingen meldet für das Geschäftsjahr 2025 ein „zufriedenstellendes Ergebnis“. Die Bilanzsumme belief sich zum 31. Dezember 2025 auf rund 4,6 Milliarden Euro. Der Jahresüberschuss von 6,3 Millionen Euro wird zur weiteren Stärkung des Eigenkapitals verwendet, das dann 675,4 Millionen Euro beträgt. Mit einer Gesamtkapitalquote von 19,4 Prozent gehört die Kreissparkasse im regionalen Vergleich eigenen Angaben zufolge zu den gut aufgestellten Instituten der Sparkassen-Finanzgruppe.
Die Kundeneinlagen inklusive Wertpapiere stiegen zum Jahresende auf 4,8 Milliarden Euro und lagen damit um 138 Millionen Euro beziehungsweise drei Prozent über dem Vorjahr. Besonders gefragt waren laut Pressemitteilung auch im Geschäftsjahr 2025 Wertpapieranlagen. Der Wertpapierbestand erhöhte sich um 109 Millionen Euro. Das Kundenkreditvolumen entwickelte sich trotz konjunktureller Belastungen stabil und wuchs auf 3,1 Milliarden Euro beziehungsweise um vier Prozent. Auf der Kostenseite zeigt sich das Institut weiterhin effizient. Dies spiegele sich in einer Cost-Income-Ratio von 43,3 Prozent wider. Das Betriebsergebnis vor Bewertung liegt bei 67,5 Millionen Euro.
Die Kreissparkasse treibt ihre Weiterentwicklung konsequent voran. Investitionen in die Modernisierung der Geschäftsstellen sowie in die IT-Infrastruktur würden die Zukunftsfähigkeit des Instituts sichern. Die Revitalisierung eines Gebäudeteils an der Hauptstelle in Tuttlingen sei– neben zahlreichen weiteren Projekten – ein weiterer wichtiger Schritt, um die Präsenz in der Region zu stärken.
