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Donaueschingen

Aldi Süd verkauft Luxushotel Öschberghof

Die Zech Group übernimmt den Öschberghof. Der Hotelbetrieb soll ohne Unterbrechung fortgeführt werden.

50 Jahre lang war der Öschberghof im Besitz der Unternehmensgruppe Aldi Süd. Nun wechselt der Besitzer. Foto: Stefan von Stengel

Man habe nach rund 50 Jahren und sorgfältigem Abwägen entschieden, den Betrieb des renommierten Öschberghofs in Donauschingen „vor dem Hintergrund der Fokussierung auf das Kerngeschäft in die Hände eines neuen Eigentümers zu übergeben“, so die Unternehmensgruppe Aldi Süd in einer Pressemitteilung. Immobilie und Grundbesitz werden von der Gustav Zech Stiftung erworben.

Mit dem in Bremen ansässigen Familienunternehmen Zech, tätig in den Bereichen Bau, Immobilien sowie Hotelentwicklung und -betrieb, habe man einen Nachfolger gefunden, der über große Erfahrung in der Hotellerie verfüge, die Philosophie des Öschberghofs teile und das Haus in diesem Sinne verantwortungsvoll weiterführe.

Der laufende Betrieb geht demnach fließend auf den neuen Betreiber über, sodass der Hotelbetrieb ohne Unterbrechung fortgeführt wird. General Manager Michael Artner soll das Haus auch weiterhin führen.

Der Öschberghof werde Teil der Hotelgruppe „Severin*s Hotels & Resorts“ mit bestehenden Standorten auf Sylt, in Lech und künftig am Tegernsee, schreibt die Zech Gruppe. Das Hotel bleibe unter seinem etablierten Namen bestehen. Der Erwerb von Grundstück und Immobilie durch die Familienstiftung der Familie Zech sei „zugleich ein klares Bekenntnis zum Standort Donaueschingen und zur langfristigen Entwicklung des Öschberghofs“.

Das Fünf-Sterne-Luxushotel am Rande des Schwarzwaldes im Schwarzwald-Baar-Kreis hat 128 Zimmern und Suiten, eine 45-Loch-Golfanlage auf drei Plätzen, einen 5500 Quadratmeter großen Spa- und Fitnessbereich und fünf Restaurants, darunter das Fine-Dining-Restaurant Ösch Noir mit zwei Michelin Sternen.

Der Verkauf bedarf der Freigabe des Bundeskartellamts.

Der Verkauf des Öschberghofs ist nicht die einzige Veränderung bei dem Discounter: Kürzlich war bekannt geworden, dass Aldi Süd bis Ende 2027 am Stammsitz in Mülheim an der Ruhr 1250 Stellen abbaut, das berichtete unter anderem das Handelsblatt. Betroffen sei vor allem die Digitalsparte. „Aldi Süd optimiert seit jeher Prozesse und Strukturen“, so das Unternehmen zur Lebensmittelzeitung. Schon zu Jahresbeginn hatte der Discounter den Abbau von mehreren hundert Stellen bestätigt. Die Rede war Medienberichten zufolge von 500 Arbeitsplätzen.

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