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Geschäftsjahr 2025

IMS Gear steht unter Druck

Gegenwind im Automobilmarkt belastet IMS Gear: Sinkende Umsätze und steigende Kosten prägen das Geschäftsjahr 2025. Mit striktem Kostenmanagement, internationaler Präsenz und neuen Wachstumsfeldern will sich das Unternehmen neu aufstellen.

Der IMS Gear-Vorstand (v. l.): Zoltan Nemeth, Norbert Neumann, Ales Starek und Bernd Schilling. Nemeth und Neumann sind seit Jahresbeginn 2026 Teil des Vorstandteams, das sich damit von einem Duo zu einem Quartett gewandelt hat. Foto: IMS Gear

Die anhaltende Marktschwäche macht sich auch bei IMS Gear mit Umsatzrückgängen bemerkbar. Gleich­zeitig sei man mit Kostensteigerungen konfrontiert. Das teilt der Spezialist für Zahnrad- und Getriebetechnik mit Blick auf das Geschäftsjahr 2025 mit. IMS Gear begegne dieser Entwicklung mit einem nochmals intensivierten Blick auf die Kostenseite und erschließe parallel dazu künftige Wachstumspoten­ziale.

Das Marktum­feld von IMS Gear wird hauptsächlich durch die Entwicklung im Automobilsektor ge­prägt, der eine Schwächephase durchläuft. Die weltweiten Verkaufszahlen für Pkw stagnieren. Auf dem chinesischen Markt liefern sich die Automobilproduzenten einen teils ruinösen Preiskampf, die europäischen Marken verlieren Marktanteile, heißt es in der Mitteilung. Zudem drän­gen chinesische Hersteller in die internationalen Märkte. Der gleiche Trend zeigt sich auf der Zulieferseite. Verstärkt werden diese Entwicklungen durch den seit Jahren anhalten­den technologischen Umbruch in der Automobilindustrie. Hinzu kommen geopolitische Verwerfungen.

Umsatzentwicklung

„Das Geschäftsjahr 2025 kann man im Wesentlichen in zwei Teilbereiche unterteilen. Im ersten Halbjahr lagen wir im Plan, teilweise sogar leicht darüber. Deutlich unter Plan hat sich jedoch das zweite Halbjahr entwickelt, so dass unser tatsächliches Umsatzvo­lumen für das Gesamtjahr 2025 mit rund 530 Millionen Euro signifikant hinter den ur­sprünglichen Planzahlen zurückblieb“, sagt Vorstand Ales Starek. Zudem müsse man in den nächsten zwei bis drei Jahren mit einem weiterhin schwierigen Marktumfeld rechnen, mit anhaltendem Druck auf die Umsatzerwartungen. „Für das laufende Jahr kalkulieren wir mit einem Um­satz von rund 500 Millionen Euro.“

Ertragslage

„Rückläufige Umsätze“, so Starek weiter, „erhöhen den Druck auf die Kosten. Durch konsequentes Kostenmanagement und Steigerung der Effizienz ist es uns 2025 den­noch gelungen, profitabel zu bleiben und die Umsatzrendite mit knapp drei Prozent an­nähernd auf dem Vorjahresniveau zu halten.“  Aktuelle richte man die Aufmerksamkeit weiterhin auf die Kostenseite und Effizienzsteigerungen. Davon bleiben auch die Personalkosten nicht unberührt. „Für das laufende Jahr haben wir den Entfall von Sonderzahlungen sowie die Reduzierung des Urlaubs- und Weihnachtsgelds um 50 Prozent vereinbart. Im Gegenzug sind be­triebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen“, führt Vorstand Bernd Schilling aus.

Mittelfristig arbeite man daran, zusätzliche Marktanteile im Kernmarkt zu gewinnen sowie mit neuen und weiterentwickelten Produkten zu­sätzliche Marktsegmente außerhalb von Automotive zu erschließen. Parallel dazu ent­wickele IMS Gear neue Produktlinien, mit denen das Unternehmen perspektivisch in weitere Marktbereiche vordringen will.

Seit Jahresbeginn verstärken Zoltan Nemeth und Norbert Neumann die bestehende IMS Gear-Führungsriege um Bernd Schilling und Ales Starek. „Das Vorstandsteam arbeitet jetzt nicht mehr ausschließlich von Deutschland aus, sondern zeigt mit Zoltan Nemeth in China und Norbert Neumann in den USA permanent regionale Präsenz“, erklärt Bernd Schilling. Mit dieser gezielten Erweiterung des Vorstandteams stärke IMS Gear seine internationalen Standorte und schaffe die Grundlage, das Gesamtunternehmen und seine Organisationsstrukturen konsequent weiterzuentwickeln.

Das Unternehmen

IMS Gear produziert kundennah an seinen Standorten in Deutschland, den USA, Mexiko und China. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 2.900 Mitarbeiter, davon rund 1.500 an seinen deutschen Standorten in Donaueschingen, Eisen­bach, Trossingen und Villingen-Schwenningen.

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