Das Medizintechnikunternehmen hat ein Grundstück im neuen Areal Nord erworben und plant dort einen modernen Neubau. Auch Endress und Hauser investiert im Areal Nord.

Marquardt Axomed hat im neuen Areal Nord des Green Industry Park ein rund 3000 Quadratmeter großes Grundstück erworben und plant dort einen modernen Neubau, der langfristig auf die betrieblichen Anforderungen des Medizintechnikunternehmens ausgerichtet ist, so eine Pressemitteilung der Verkäuferin des Grundstücks, der Freiburg-S-Wirtschaftsimmobilien (FWI). Die FWI ist eine gemeinsame Tochter der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau und der Freiburger Wirtschaftsförderungsgesellschaft FWTM.
Das Grundstück soll Wachstum am Standort ermöglichen. „Wir freuen uns sehr über die Ansiedlung von Marquardt Axomed im Areal Nord. Mit dem geplanten Neubau stärkt das Unternehmen nicht nur den Medizintechnikstandort Freiburg, sondern setzt auch einen weiteren wichtigen Meilenstein für die langfristige und nachhaltige Entwicklung des Green Industry Park“, sagt Stephan Schoeller, Geschäftsführer der FWI.
Marquardt Axomed ist eine Tochtergesellschaft des Familienunternehmens Dieter Marquardt Medizintechnik mit Sitz in Spaichingen. Seit 1980 entwickeln und produzieren die Unternehmen der Marquardt Medizintechnik Implantatsysteme für die Osteosynthese. So entstehen Lösungen zur Stabilisierung, Korrektur und Rekonstruktion von Knochenstrukturen. Marquardt Axomed trage maßgeblich zur Weiterentwicklung moderner osteosynthetischer Systeme bei, so die Mitteilung.
Endress und Hauser investiert ebenfalls im Areal Nord
Auch die Endress-und-Hauser-Gruppe, Anbieter von Mess- und Automatisierungstechnik, hat im Areal Nord ein rund 20.000 Quadratmeter großes Grundstück von der FWI erworben. Auf dieser Fläche soll in den kommenden Jahren ein moderner Unternehmenscampus im Green Industry Park entstehen. Für das gesamte Projekt ist laut einer Pressemitteilung ein hoher zweistelliger Millionenbetrag veranschlagt.
Geplant sind ein sechsstöckiges Bürogebäude mit Schulungsräumen sowie ein zweistöckiges Produktionsgebäude mit Erweiterungsoption – insgesamt mehr als 15.000 Quadratmeter Nutzfläche. Die Firmengruppe will dort etwa 450 Arbeitsplätze bündeln, die bislang über die Region Freiburg verteilt sind. Noch sei das Projekt in einer Entwurfsphase; sämtliche Eckpunkte seien ungefähre Angaben.
