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Brauerei Ketterer erneuert Abfüllung

30-Tonnen-Anlage per Kran durchs Hallendach in Hornberg

Die Familienbrauerei M. Ketterer in Hornberg investiert einen niedrigen siebenstelligen Betrag in neue Abfülltechnik. Eine 30 Tonnen schwere Flaschenreinigungsmaschine wurde spektakulär per Kran durchs Hallendach eingebaut und soll künftig bis zu 15000 Flaschen pro Stunde reinigen.

Mit einem Kran wird die rund 30 Tonnen schwere neue Flaschenreinigungsmaschine über das Dach der Abfüllhalle der Familienbrauerei Ketterer in Hornberg eingehoben. Foto: Brauerei Ketterer

Bei der Familienbrauerei M. Ketterer wird derzeit ein außergewöhnliches Technikprojekt umgesetzt. Im Zuge einer Investition im niedrigen siebenstelligen Bereich erneuert die Brauerei aus Hornberg zentrale Teile ihrer Flaschenabfüllung. Herzstück ist eine neue Flaschenreinigungsmaschine, die gemeinsam mit einem modernen Leerflascheninspektor und einem neuen Kastenwascher installiert wird.

Die rund 30 Tonnen schwere Anlage wurde beim Anlagenbauer Krones im Werk Flensburg gefertigt. Von dort wurde sie per Schwertransport in zwei Nächten quer durch Deutschland in den Schwarzwald gebracht.

 

Der Einbau ist eine logistische Besonderheit: Die Einbringung der Anlage ist ausschließlich über das Hallendach möglich, da eine seitliche Einbringung aufgrund der beengten Platzverhältnisse nicht darstellbar ist. Deshalb wurde die rund elf Meter lange und über vier Meter breite Maschine mit einem großen Kran über das Dach der Abfüllhalle eingehoben. Zuvor wurden unter anderem Teile der Photovoltaikanlage demontiert, das Dach geöffnet sowie zahlreiche Leitungen und technische Einrichtungen zurückgebaut.

„Es ist seit Generationen unser Anspruch, bei Brau- und Abfülltechnik zu den führenden Qualitätsbrauereien zu gehören“, erklärt Geschäftsführer Michael Ketterer. „Wir investieren konsequent in modernste Technik, weil wir überzeugt sind, dass sich echte Qualität am Ende durchsetzt“, ergänzt Philipp Ketterer, ebenfalls Geschäftsführer. Diese Strategie habe sich bereits bewährt: Während der Biermarkt in Deutschland in den vergangenen Jahren zweistellig rückläufig war, ist er bei der Hornberger Brauerei nach eigenen Angaben im gleichen Zeitraum zweistellig gewachsen.

Die neue Flaschenreinigungsmaschine arbeitet mit einem zweistufigen Reinigungssystem aus Vor- und Hauptlauge sowie mehreren Spritzzonen. Dadurch würden Flaschen besonders gründlich gereinigt, während gleichzeitig Energie- und Wasserverbrauch sinken. Ausgelegt ist die Anlage auf eine Leistung von bis zu 15000 Flaschen pro Stunde.

Nach der Reinigung übernimmt ein hochmoderner Leerflascheninspektor die Kontrolle jeder einzelnen Flasche, bevor sie dem Füller zugeführt wird. Die Anlage arbeitet mit zahlreichen technischen Prüfsystemen; die betroffenen Mitarbeiter der Brauerei wurden hierfür speziell geschult.

Die Planung des komplexen Projekts dauerte mehrere Monate. Neben dem Maschinenlieferanten sind zahlreiche Gewerke beteiligt, darunter Elektro-, IT-, Rohrleitungs- und Lüftungsbau sowie mehrere regionale Handwerksbetriebe. Die Planung und Umsetzung vor Ort koordiniert Diplom-Braumeister und Produktionsleiter Klaus Vogt, der auf 29 Jahre Erfahrung in der Hornberger Familienbrauerei zurückblicken kann. Alle Arbeitsschritte wurden so aufeinander abgestimmt, dass die notwendige Unterbrechung der Flaschenabfüllung auf rund zwei Wochen begrenzt werden konnte. „Der Moment, wenn die neue Anlage betriebsbereit ist und die ersten Flaschen wieder vom Band laufen, wird für unser gesamtes Team etwas Besonderes sein“, so Vogt.

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