Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe 03/26 -Südlicher Oberrhein
Ankommen. Deutschland-Ticket Job Günstig und klimafreundlich mit Bus, Bahn und Frelo zum Arbeitsplatz und zurück Auch in der Wallet- App Alle Infos zum Deutschland-Ticket unter rvf.de/deutschlandticket Ein Gewinn für Alle im Unternehmen: das Deutschland-Ticket Job Dabei handelt es sich um eine durch den Arbeitgeber bezu- schusste Monatskarte für Fahrten mit Bus und Bahn, mit der Mitarbeitende günstig und zuverlässig zum Arbeitsplatz kommen. Und nicht nur das: Zusätzlich gibt es einen Euro Rabatt auf die Ausleihe eines Frelos – das Fahrradvermietsystem in 19 Kommunen im RVF. Und es grei die Mobilitätsgarantie bei Fahrtausfall oder Verspätung im regionalen ÖPNV. In der Freizeit ist man mit dem Deutschland-Ticket Job ebenfalls mobil – und zwar in ganz Deutschland. Auch Arbeitgebende profitieren. Die Parkplatzsituation entspannt sich und das Unternehmen leistet einen Beitrag zu umweltverträg- licher Mobilität. Damit wird die Attraktivität als nachhaltiger Arbeitgeber gesteigert und Mitarbeitende ans Unternehmen gebunden. Das Deutschland-Ticket Job muss von mindestens fünf Mitar- beitenden in Anspruch genommen werden. Der Arbeitgebende schließt dafür mit dem RVF und der betreuenden VAG einen Rahmenvertrag ab. Die VAG bietet im Anschluss umfangreichen Support. Interessierte Arbeitgeber wenden sich bitte an: manuel.konstanzer@vagfr.de , Telefon 0761-4511-431 Unternehmen nutzen in hohem Maß digita- le Technologien, Cloud-Dienste und daten- basierte Anwendungen. Gleichzeitig steigen Abhängigkeiten von einzelnen IT-Anbietern, häug mit Sitz außerhalb Europas. Damit gewin- nen Fragen nach Kontrolle, Datennutzung und rechtlicher Sicherheit an Bedeutung. In diesem Kontext hört man immer wieder von „digitaler Souveränität“. Digitale Souveränität beschreibt die Fähig- keit von Unternehmen, digitale Technologien eigenständig und informiert einzusetzen. Ent- scheidend ist dieWahlfreiheit bei IT-Systemen, Hardware, Software und Dienstleistern. Unter- nehmen sollten Abhängigkeiten erkennen, bewerten und bei Bedarf Alternativen nutzen können. Es geht dabei nicht um Abschottung, sondern um strategische Steuerungsfähigkeit. Für Unternehmen heißt das vor allem: Trans- parenz scha¨en. Welche Daten werden wo verarbeitet, von wem und unter welchen Be- dingungen? Wichtig sind klare vertragliche Regelungen, technische Zugri¨sbeschrän- kungen sowie Systeme, die Datenportabilität ermöglichen. An Bedeutung gewinnen zudem Datenräume. Diese föderierten Infrastrukturen erlauben es Unternehmen, Daten nach ge- meinsamen Standards zu teilen, während die Datenhoheit beimUnternehmen verbleibt. Ernsthafte Konsequenzen Fehlende digitale Souveränität zeigt sich für Unternehmen häug in konkreten Szenarien. Dazu zählen mögliche Zugri¨e aus Drittstaaten auf Unternehmensdaten. Ebenso kritisch sind Ausfälle oder der Rückzug eines Cloud-Anbie- ters, wenn zentrale Geschäftsprozesse davon abhängen. Ein weiteres Risiko ist die Anbieter- bindung (Vendor Lock-in) durch proprietäre Datenformate oder Schnittstellen, die einen Anbieterwechsel erschweren. Hinzu kommen Compliance-Verstöße bei Datentransfers, wenn Datenüsse nicht ausreichend dokumentiert oder abgesichert sind. Zunehmend relevant wird auch die Abhängigkeit von KI-Modellen und Programmierschnittstellen (APIs), etwa bei Preisänderungen oder Funktionsanpassungen. Unternehmen, die Risiken konkret benennen und ihre digitalen Abhängigkeiten aktiv steu- ern, erhöhen ihre Resilienz, erfüllen rechtliche Anforderungen verlässlich und stärken ihre Wettbewerbsfähigkeit. rm Digitale Souveränität sichern Digitale Souveränität wird zum strategischen Faktor für Unternehmen. Wer Abhängigkeiten in Cloud, Daten und KI erkennt und steuert, stärkt Kontrolle, Rechtssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit. Cybersicherheit Mehr zum Thema Riccarda Müller riccarda.mueller@freiburg.ihk.de, 0761/3858-268 Newsletter zum Thema „digitale Souveränität“. Hier anmelden:
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