Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juni'24 -Südlicher Oberrhein

27 6 | 2024 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten ANZEIGE SCHNELL SEIN LOHNT SICH! DIREKT EINSTEIGEN UND LOSFAHREN! z. B. mit unserem SEAT Leon Sportstourer Style Und noch viele weitere sofort verfügbare SEAT & CUPRA Modellen! Ab mtl. Leasingrate * nur bis 30.06.2024 € 199,- Graf Hardenberg-Gruppe Standorte Offenburg, Karlsruhe, Singen, Landau und Bruchsal SEAT Leon Sportstourer Style Edition 1.0 TSI 81 kW (110 PS): Kraftstoffverbrauch (komb.): 5,7 l/100 km; CO2-Emissionen (komb.) 129 g/km (WLTP-Werte); CO2-Klasse D * Ein Angebot der SEAT Leasing, Zweigniederlassung der Volkswagen Leasing GmbH, Gifhorner Straße 57, 38112 Braunschweig. Angebot gültig bis 30.06.2024. Das Angebot gilt für Gewerbekunden. Bonität voraus- gesetzt. Abbildungen zeigen Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Gilt für den SEAT Leon Sportstourer Style Edition 1.0 TSI 81 kW (110 PS); Fahrzeugpreis zzgl. MwSt. und Über- führungskosten: 26.726,89 €; Leasing-Sonderzahlung: 0,- €; 36 Leasingraten à 199,00 € ohne Dienstleistung (226,62 € inkl. CARE Wartung und Verschleiß Aktion); Laufzeit: 36 Monate; jährliche Fahrleistung: 10.000 km. Weitere Informationen zum Projekt ValiKom unter Vor der fachlichen Ausbildung stehen zu- nächst 900 Unterrichtseinheiten Deutsch in den kommenden Monaten an, der die Fachkräfte auf das B1-Niveau bringen soll. Diesen Kurs übernehmen die BSW in Eigen- regie. Danach geht es im September gleich weiter mit der zwölfmonatigen Vollzeitquali- fizierung, die von der Agentur für Arbeit Of- fenburg bezuschusst wird. Die ukrainischen Mitarbeiter werden in den ersten Wochen direkt im Stahl- und Walzwerk zum Einsatz kommen. „Es geht darum, das Unterneh- men, den Produktionsprozess und die anderen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen kennenzulernen“, sagt Ausbildungsleiter Michael Enderle. „Die erlernte Sprache, gerade auch die Fachsprache, soll direkt in der Praxis angewandt werden.“ Es folgen mehrwöchige Lehrgänge und eine weite- re Vertiefung in den Fachbereichen. Zum Schluss werden alle Kenntnisse abgeprüft, auch die, die schon vor der Qualifizierungs- maßnahme vorhanden waren. Der erfolgrei- che Abschluss wird mit einem IHK-Zertifikat dokumentiert. Die jahrelangen positiven Erfahrungen von Arbeitgebern und Beschäftigten in ganz Deutschland mit dem Validierungsverfahren haben den Gesetzgeber mittlerweile dazu bewegt, einen Gesetzentwurf auf den Weg zu bringen. „Die rechtliche Verankerung des Verfahrens steht unmittelbar bevor, sagt Simon Kaiser. „Die Zertifikate, die die Teilnehmenden erhalten werden, werden künftig eine andere Wertigkeit bekommen. Sie werden sehr nah an einem klassischen IHK-Prüfungszeugnis sein.“ „Ein solch stärkenorientiertes Verfahren haben wir bitter nötig, um unseren Ar- beitsmarkt zu entlasten, ist sich Kaiser sicher. „Wir machen seit Jahrzehnten gute Erfahrungen mit unserem dualen Bildungs- system, müssen aber zusehen, dass wir es international anschlussfähig machen.“ Das bedeute auch, Standards zu senken, um im globalen Wettbewerb um Fachkräfte nicht völlig den Anschluss zu verlieren. „Bereits heute attestieren eine ganze Reihe von Studien dem Standort Deutschland, dass er gerade qualifizierten Zuwanderern das Leben unnötig schwer macht. Ein Ausweg kann dabei ein Validierungsverfahren für informell erworbene Berufskompetenzen sein.“ tas

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