Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juni'23 - Hochrhein-Bodensee
IHK-MAGAZIN 50 JAHRE ANZEIGE www.freiburger-druck.de Zum 50-jährigen Bestehen wünschen wir alles Gute! Wir sind Ihr Partner für den ökologischen Zeitungsdruck. • Wochen- und Tageszeitungen • Zeitschriften und Magazine • Kundenzeitungen und Amtsblätter • Prospekte und Werbebeilagen • Professionelle Layouterstellung und Kreativleistungen FREIBURGER DRUCK nachhaltig – wasserlos – ressourcenschonend – regional G eben Sie Ihren Kunden etwas von sich an die Hand, das nachhaltig beeindruckt und nachhaltig in der Region produ- ziert wurde. Mit unserem Team stehen wir für erstklassige Druck- qualität, ressourcenschonende Produktion und eine nachhaltig ausgerichtete Unternehmenskultur. Unser in Freiburg ansässiges Familienunternehmen bietet Ihnen neben dem Druck von Magazinen, Zeitungsbeilagen und Tages- und Wochenzeitungen, zahlreiche Möglichkeiten sowohl im kreativen, administrativen als auch logistischen Bereich. Wir sind bereits seit vielen Jahren EMAS validiert, DIN ISO 14001 und 9001 zertifiziert, und Unterzeichner der WIN Charta Baden Württemberg. „Ökologisch drucken auf Topniveau“ wird bei uns gelebt. Sie können Ihre Druckproduktionen bei uns auch FSC zertifizieren lassen. Sie dokumentieren damit, dass Sie ver- antwortungsvolle Waldwirtschaft in der Produktkette vom Wald bis zu Ihrem Endkunden aktiv unterstützen. Wir kümmern uns für Sie um die Gestaltung und Konzeptionie- rung der Druckprodukte, deren Druck, Veredelung und Adressie- rung bis hin zum Versand. »Beschleu- nigung birgt ja nicht nur Risiken, son- dern auch Chancen« Claudius Marx , Hauptgeschäftsführer der IHK Hochrhein-Bodensee, Konstanz Bild: Achim Mende Eine Krise bewältigen und Chancen nutzen, kannst du nur, wenn du das entsprechende Personal dafür hast. Das ist zurzeit nicht der Fall. Trotzdem gehen die Alarmglocken in der Politik nicht an, weil man noch den alten Reflexen folgt: Krise = Arbeitslosigkeit = „Wir müssen was tun“. Bedeutet um- gekehrt: Keine Arbeitslosigkeit = keine Krise = „Alles nicht so schlimm“. Das ist ein gefährlicher Trugschluss. Wir laufen Gefahr, Unternehmen zu verlieren. Das Tempo bei all diesen Veränderungen hat deut- lich zugelegt. Muss einem das Angst machen? Marx: Die Beschleunigung gilt ja nicht nur für die Krisen, sondern auch für die Chancen. Alle neuen Tech- nologien schaffen auch neue Möglichkeiten. Ich denke, im Wesentlichen ist nicht die Beschleu- nigung das Problem, sondern die Lücke zwischen der Wirtschaft, die sich der Beschleunigung stellt, und anderen Strukturen, die da nicht mithalten und auf ihrem Tempo beharren: Der politische Prozess wird nicht schneller, der administrative Prozess be- müht sich – dennoch wird der Gap größer. Das ist ein Thema, dem sich eine Gesellschaft als Ganzes stellen muss. Sind in Sachen Veränderungsfülle und -tempo die nächsten 20 Jahre vergleichbar mit den letzten 50? Marx: Wenn das mal reicht. Wir arbeiten zurzeit alle noch an den Folgen der Digitalisierung – und die Künst- liche Intelligenz steht schon vor der Tür. Wie eine Welle, die über die vorangegangene hinwegrollt. Welche Rolle wird in diesem globalen digitalen Prozess die Region noch spielen? Albiez: Im Zuge der Globalisierung und der Digitali- sierung war immer vorhergesagt worden, dass das Konzept der Region bedeutungslos werden würde. Interessanterweise ist das Gegenteil eingetreten. Der Mensch als soziales Wesen braucht wohl doch einen Anker, der ihm Halt gilt, um die Dynamik zu bewältigen. Die Region gewinnt an Bedeutung. Zumal mit Blick auf die gestörten Lieferketten. Nach wie vor ist es in Baden-Württemberg so, dass man in einem Radius von 50 bis 80 Kilometern alles bekommen kann, was man für seinen Wertschöpfungs- prozess benötigt. 1995 gab es rund 1.900 Betriebe mit einem Gesamtumsatz von etwa 30 Millionen Euro. 2021 waren es nur etwa 140 Firmen mehr – bei einem verdoppelten Gesamtumsatz.
Made with FlippingBook
RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ2MDE5