Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe März'22 -Schwarzwald-Baar-Heuberg
18 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten 3 | 2022 REGIO REPORT IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg 17 IHK-Konjunkturumfrage Gedämpfter Start ins neue Jahr 19 Unternehmensübergabe IHK gründet Arbeitskreis Nachfolge 20 Wirtschaftsjunioren Stefanie Faulhaber ist neue Vorstandsvorsitzende 21 IHK-Onlinereihe Reisewirtschaft in stürmischen Zeiten 23 Woche der Ausbildung Informationsveranstaltung zur Berufsorientierung 24 Gründergarage Zweites Semester verabschiedet 25 Tourismushelden der Region IHK gratuliert zur Auszeichnung 28 KI für den Mittelstand IHK startet Veranstaltungsreihe 30 USA im Fokus Dritte IHK-Länderwoche 32 Regionalsplitter INHALT berichten von wachsenden oder gleichbleibenden Bestellungen. Vergleichbar viele wollen ihre Beschäftigung mindestens halten oder – wenn möglich – ausbauen. 63 Prozent formulieren deshalb positive Geschäftserwartungen an dieses Jahr. „Für diesen freundlicheren Geschäftsausblick ist zentral, dass der Standort Deutschland seine Energiepreise in den Griff bekommt“ sagt die IHK-Präsidentin. So hätten bei einer bundesweiten Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) in Berlin IHK-Unternehmen die Risiken steigender Energiekosten skizziert: Verlust der Wettbewerbsfähigkeit, Zurückstellung von Investitionen pro Klimaschutz und Prozessoptimierung sowie Investitionskürzun- gen bei Forschung und Entwicklung. Vergleichbare Folgen erwarten die Industrie- und Handelskammern durch den weiter steigenden Bedarf an Arbeitskräften. Hier sehen die Unternehmen die Gefahr steigender Arbeitskosten, eine Einschränkung ihres Leistungsan- gebotes oder eine Mehrbelastung der Belegschaft. „Hohe Energie- und Arbeitskosten reduzieren die finanziellen Spiel- räume für die Investitionen unserer Unternehmen. Das schmerzt. Vor allem, weil die Politik konkret etwas dagegen tun könnte: Sei es durch die angekündigte Abschaffung der EEG-Umlage, sei es durch eine mittelstandsnahe Fachkräftepolitik oder ein beherztes Werben für die duale Ausbildung“, so Birgit Hakenjos. Hier müssten zeitnah konkrete Verbesserungen folgen. Hi Philipp Hilsenbek | Fachbereich Standortpolitik 07721 922-126 hilsenbek@vs.ihk.de 40 60 80 100 120 140 160 Indikator Jahre IHK-Konjunkturklimaindikator Schwarzwald-Baar-Heuberg Baden-Württemberg 0 % 10 % 20 % 30 % 40 % 50 % 60 % 0,29 0,49 0,14 0,08 Erwartete Investitionen im Inland Jahresbeginn 2022 steigend gleich bleibend fallend keine Investitionen Das aktuelle Konjunkturklima der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg liegt leicht unter dem Landesdurchschnitt. In die Berechnung für den IHK-Klimaindikator gehen sowohl die Ein- schätzungen für die aktuelle Geschäftslage zum Jahresbeginn 2022 als auch die Erwartungen für die nächsten zwölf Monate ein.
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