Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Januar'19 - Hochrhein-Bodensee

Wirtschaft im Südwesten 1 | 2019 26 REGIO REPORT   IHK Hochrhein-Bodensee ANZEIGE Martini-Apéro mit dem Fotografen Achim Mende „Die sichersten Türen sind die, die man offenstehen lassen kann“ A nfang November fand erneut der traditionelle Martini-Apéro der IHK Hochrhein-Bodensee und des Arbeitgeberverbandes Kreuzlingen und Umgebung (AGV) statt. Die alljährliche Zusammenkunft dient stets dem Gedankenaustausch über die Grenze zwischen den beiden Nachbarländern. Die Staatsgrenze wurde an diesem Abend aus einer neuen, ungewöhnlichen Perspektive betrachtet. Der Fotograf Achim Mende stellte seine Fotografien der Vierländerregion Boden- see vor, die in 360 Grad aus der Vogelperspektive auf- genommen wurden. An den Luftaufnahmen wurde eines besonders gut ersichtlich: Die Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz ist von oben kaum zu sehen. Selbst der Rhein als geographische Grenze trennt die beiden Län- der nicht überall. Von den stark frequentierten Brü- cken hätte Claudius Marx, Hauptgeschäftsführer der IHK Hochrhein-Bodensee, gerne noch mehr. Er sieht in ihnen eine Metapher für die gute Nachbarschaft der beiden Länder. Denn: „Die sichersten Türen sind die, die man offenstehen lassen kann.“ Es gelte deshalb, keine Mauern zu bauen und Gräben zu ziehen, sondern eine gute Nachbarschaft zu pflegen. Dem stimmte auch Jürg Kocherhans zu, der Präsident der AGV, der an diesem Abend seinen baldigen Rücktritt und seinen Übergang in den Ru- hestand bekanntgab. Er wolle jedoch weiter als Gast beim jährlichen Apéro erscheinen, den er als „einen der spannendsten Anlässe des Jahres“ lobte. doe Blick auf Kreuzlingen und die deutsch-schweizerische Grenze (oben) sowie in die Veranstaltung mit Jürg Kocherhans (AGV), Claudius Marx (IHK) und Fotograf Achim Mende (von links). Bild: Achim Mende

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