Schwarzwälder Kuckucksuhren und Co. bald schützbar
Schutz vor Fälschungen und Nachahmungen: Die EU-Staaten haben sich auf ein Gütesiegel für regionale Handwerksprodukte geeinigt. Dieses soll die Echtheit und die Qualität garantieren.
Bei einem Auftakttreffen im Haus der Wirtschaft haben 20 selbstständige Kreativschaffende zuvor erarbeitete Handlungsfelder zusammengeführt. Beim Treffen dabei waren zwei Impulsgeber aus der Filmbranche und der Gaming-Szene.
Ein Fokus des Arbeitskreises liegt darauf, das Netzwerk zu stärken und Impulse für neue Geschäftsmodelle zu erhalten. Daniel Hofmeier, Inhaber der Schwenninger Filmmanufaktur Ivory Tower, betonte: „Die Branche arbeitet untereinander noch zu wenig zusammen. Ebenso begegnen sich hiesige Unternehmen und Kreative zu wenig auf Augenhöhe, obwohl die Kooperationen mit Kreativschaffenden unendliches Potenzial bieten: sei es bei der Vermittlung von Arbeitsinhalten oder der Inszenierung eigener Produkte.“
Neuer Studiengang soll Nachwuchs ziehen
Für die Gaming-Szene ergänzte Jirka Dell’Oro-Friedl von der Hochschule Furtwangen: „Der Nachwuchsmangel wird präsenter und ist auch spürbar in den Bewerberzahlen an der Hochschule. Mit vielen Projekten und Möglichkeiten, sich untereinander zu vernetzen und Dinge auszuprobieren, will man dem entgegenwirken“, so der Hochschulprofessor. Zudem werde ab dem Sommersemester 2024 der neue Studiengang „Games & Immersive Media“ angeboten. Dieser soll seinen Beitrag zur wirtschaftsstarken Spielbranche leisten und viele junge Leute in die Region ziehen.
IHK ist Partner
„Wir wollen die Kreativwirtschaft wachsen sehen, Kooperationen initiieren und Menschen für die Branche begeistern“, sagte Alexander Kiock, IHK-Referent für Dienstleistungswirtschaft, abschließend. Das Haus der Wirtschaft sei die natürliche Heimat von Verlagswesen, Film und Ton, Rundfunk, Werbung, Design und PR, Fotografie sowie Event- und Messeveranstalter. Das Ziel? „Vernetzen, austauschen, machen, fördern“, so Kiock.
ki
Bild: Erstes Get-Together der Kreativwirtschaft im Haus der Wirtschaft in Villingen-Schwenningen.
Interessierte Unternehmen können sich melden bei Alexander Kiock, Standortpolitik
Telefon: 07721 922-156
Mail: alexander.kiock@vs.ihk.de
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