IMS Gear baut bis zu 300 Arbeitsplätze ab
Beim Zahnradspezialisten IMS Gear fallen bis zu 300 Arbeitsplätze weg – und das Werk im Donaueschinger Stadtteil Aasen wird komplett...
Für mehr als 17 Millionen Euro hat die Mewa-Gruppe einen Neubau für die Aufbereitung von Reinraumtextilien gebaut. Damit ist der Standort in Meißenheim des europaweit tätigen Textildienstleisters deutlich größer geworden.
Vom Dreiländereck aus werden ab sofort Industriekunden im gesamten deutschsprachigen Raum mit Reinraumkleidung im Rundum-Service versorgt.
Reinraumkleidung wird eingesetzt, wenn kleinste Partikel die Qualität von Produkten oder Produktion beeinträchtigen können, etwa in der Pharmaindustrie, Medizintechnik oder Halbleiterherstellung. Auf rund 1700 Quadratmetern können in der neuen Reinraumwäscherei nun bei Vollauslastung bis zu 1000 Kleidungsstücke pro Stunde bearbeitet werden. Die Investitionsentscheidung ist einer Mewa-Pressemitteilung zufolge auch ein regionales Bekenntnis zum bestehenden Standort im baden-württembergischen Meißenheim, wo Mewa bereits 318 Menschen beschäftigt. Mit der Erweiterung entstanden 50 neue Arbeitsplätze. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Wiesbaden.
Die Reinraumwäscherei entstand in direkter Nachbarschaft zu den bereits bestehenden Betriebsgebäuden für die Pflege von Berufskleidung. „Die Investition ins Reinraumsegment war eine strategische Entscheidung im Rahmen unserer europäischen Wachstumsstrategie“, erklärt CEO Christian Funk. Bereits mit Baubeginn 2024 hat die Mewa-Gruppe mit der Integration des Reinraumspezialisten Mikroclean das Geschäftsfeld erweitert.
Auch ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen habe bei der Planung des neuen Gebäudes eine wichtige Rolle gespielt. Das Bauprojekt verbindet demnach technologische Leistungsfähigkeit mit Nachhaltigkeit und Effizienz. So wurde das Gebäude nach den Kriterien des Gold-Standards der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) errichtet und verfolgt das Ziel, nicht nur ressourcenschonend, sondern möglichst klimaneutral zu produzieren. Dafür sorgen effiziente Abläufe und moderne Energielösungen, die das Baukonzept ergänzen, unter anderem eine eigene Photovoltaikanlage. „Der neue Betrieb setzt auf effiziente, digitalisierte Prozesse durch automatisierte Steuerungssysteme und RFID-Chips. Dadurch sind die Abläufe im Betrieb jederzeit transparent, gesichert und nachvollziehbar dokumentiert“, erläutert COO Björn Scheel.
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