Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe 03/26 -Südlicher Oberrhein
JETZT INFORMIEREN! Aktuelle Einblicke in das Geschäftsgebiet der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau sowie Informationen rund um das Thema Immobilien. Jetzt anfordern unter www.s-immobilien-freiburg.de/broschueren Wohnmarktbericht 2026 s-immobilien-freiburg.de Südlicher Oberrhein 3/2026 41 ernüchternd: „Es ist manchmal erschreckend, welche überkommenen Systeme sich noch in den Unternehmen benden.“ Genau deshalb sieht er einen zentralen Ausbildungsschwer- punkt darin, ein funktionsfähiges Netzwerk samt Hardware gegebenenfalls von Grund auf neu aufbauen zu können. Käpsele Innovation Festival Wie die Rollen von KI-Manager, Produktions- chef oder IT-Admin für die IT-Sicherheit am besten gelebt werden, lässt sich am 16. Juli beim Käpsele Innovation Festival auf dem Freiburger Messegelände hautnah erleben. Scherer hat für die IHK-Akademie einen Stand mit den Themen Künstliche Intelligenz, Digital Change und Cybersecurity vorbereitet. Besu- cher können dort nicht nur zuhören, sondern selbst nachspielen, wie sich Cybersicherheit im Unternehmensalltag umsetzen lässt. Zum Sicherheitsnetzwerk gehöre untrennbar auch der betriebliche Datenschutzbeauftrag- te. Er trägt Verantwortung nicht nur für die Ein- haltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), sondern für die gesamte Organisati- on von Datenschutz und Datensicherheit. Auch hierfür bietet die IHK-Akademie eine Quali- zierung an. Einer der Dozenten ist Dieter Birk – und der ndet als Experte drastische Worte: „Wer IT-Sicherheit und Datenschutz noch als reine Kostenstellen betrachtet, spielt mit der Existenz seines Unternehmens.“ Ein Datenleck bedeuteweit mehr als einen vorübergehenden Betriebsausfall: „Es kann empndliche Bußgel- der und massiven Vertrauensverlust nach sich ziehen“, warnt Birk. Für eine resiliente Aufstellung empehlt er ein abgestimmtes Maßnahmenpaket: Multi-Faktor- Authentizierung, denn „Passwörter allein bie- ten keinen Schutz mehr“. Zero-Trust-Architek- tur, bei der jeder Zugri¨ einzeln veriziert wird. KI-gestützte Angri¨serkennung, um Schäden durch Verschlüsselung frühzeitig zu verhin- dern sowie resiliente Back-ups, die nach einem Angri¨ eine schnelle Rückkehr zur Handlungs- fähigkeit ermöglichen. Dazu kommt ein durch- dachtes Sicherheitskonzept für mobiles Arbei- ten, um die Risiken durch Homeoµce oder das Arbeiten von unterwegs zu minimieren. Scherer und Birk sind sich einig: Datenschutz und IT-Sicherheit sind strategische Assets – keine optionalen Zusatzposten. Die eigene IT- Resilienz sei heute ein hartes Auswahlkriterium bei der Wahl von Geschäftspartnern. Wer hier Schwächen zeigt, verliere nicht nur Daten, son- dern mittelfristig auch Aufträge, Vertrauen und Wettbewerbsfähigkeit. Doris Geiger Foto: IHK SO/Markus Schwerer; privat Mehr zum Thema Kontakt: Christoph Scherer 0761/3858-132, christoph.scherer@ freiburg.ihk.de . Hier geht‘s zu den Kursen der IHK-Akademie: Dieter Birk ist IT-Experte und Dozent an der IHK- Akademie. Er sagt: „Wer IT-Sicherheit und Datenschutz noch als reine Kos- tenstelle betrachtet, spielt mit der Existenz des Unternehmens.“
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