Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe 03/26 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

Mehr Reichweite. Mehr Wirkung. Mehr WiS. Ab Sommer 2026 wird die WiS noch digitaler: neue Website, starke LinkedIn-Community – als Info-Portal für Unternehmer, Arbeitgeber und Kammermitglieder im Südwesten. Platzieren Sie Ihre Botschaft genau dort, wo Ihre Zielgruppe sie sieht – mit Display-Ads auf der Website und dem neuen Collab- Artikel-Service auf LinkedIn. Ihr Top-Angebot für 2026 - Persönlicher Ansprechpartner - Entwicklung eines individuellen Online-Marketing-Plans - Voll skalierbare Reichweite mit perfektem Timing - 2 Monate Display-Advertisement plus Collab-Artikel auf LinkedIn und Website inkl. Teaser - Detailliertes Reporting Limitiertes Kennenlern-Angebot für Direktkunden ab 1.790 Euro (Display Ad + Native Advertisement). Buchbar bis 30. August 2026. Wirtschaft im Südwesten www.wirtschaft-im-suedwesten.de Interesse? Dann sprechen Sie mich an Denis Mallach 07821 / 9200979 | service@pm-07.de ler, der Vorstandsvorsitzende von Leitwerk in Appenweier. Zusammen mit dem E-WerkMittelbaden baut der IT-Dienstleister derzeit in Lahr für 16 Millionen Euro ein zweites Rechenzentrum für die Baden Cloud, die mit 600 Quadratmetern IT-Nutz˜äche ab 2027 Platz für bis zu 230 Racks bieten soll. Der Vorteil solcher regionaler Rechenzentren: Die Daten würden nicht in den USA oder China verarbeitet, wo das Risiko von Datenab˜uss, Spionage und dem Verlust sensibler oder gar geschützter Informatio- nen entsprechend hoch sei, sondern bleiben in Deutschland. Regula- torische Anforderungen wie DSGVOoder branchenspezi›sche Vorga- ben lassen sich so für Unternehmen transparent und nachvollziehbar umsetzen. „Besonders für Unternehmen der Energie- und der Rüs- tungsbranche ist der Schutz vor Spionage von größter Bedeu- tung“, sagt Stefan Vil- ling, stellvertretender Geschäftsbereichslei- ter Recht und Steuern bei der IHK Schwarz- wald-Baar-Heuberg. Wer seine Server auslagere, sollte sich jedoch vertraglich zusichern lassen, dass die Daten besonders gesichert sind und nicht weitergegeben werden. KI-Einsatz wächst rasant Der Trend zur strategischen Verankerung von KI in Unternehmen wächst derweil rasant. Dem Branchenverband Bitkom zufolge setzen 41 Prozent der Unternehmen in Deutschland bereits KI ein, weitere 48 Prozent planen oder diskutieren ihren Einsatz. „Vor einem Jahr hatten erst 17 Prozent KI im Einsatz, 40 Prozent waren in der Diskussionspha- se“, sagt Bitkom-Sprecher Andreas Streim. Anders sieht es dagegen in Kommunen aus. Ein Baubürgermeister aus der Ortenau äußerte sich gegenüber der WiS dazu noch Mitte Juni sehr ernüchtert: „In der Verwaltung dürfen wir KI o¥ziell nach wie vor gar nicht einsetzen. Bedenken in Sachen Datenschutz bremsen uns hier aus und so bleibt für uns Bürgermeister nur die private Nutzung“ – oder ein stillschweigendes Darüberwegsehen, wenn Mitarbeiter im Homeo¥ce plötzlich sehr viel produktiver sind… Auch in Unternehmen wachse das Bewusstsein für die Herausforde- rungen. Rechtliche Unsicherheiten, fehlendes Know-how und hohe Datenschutzanforderungen gehören zu den Hemmschwellen. Wie Bit- kom-Umfragen ergeben haben, würden 93 Prozent der Unternehmen einen KI-Anbieter aus Deutschland bevorzugen. 88 Prozent geben an, dass das Herkunftsland des KI-Anbieters für sie wichtig ist. Sicherheit ist und bleibt also ein entscheidendes Kriterium, das über den Einsatz von KI in Unternehmen bestimmt. Daniela Santo KI in der Wirtschaft Der Branchenverband Bitkom hat Unternehmen zu Einsatz, Chancen, Risiken & Co. von künstlicher Intelligenz befragt. Hier geht’s zum Ergebnis: Foto: IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg Stefan Villing ist stellvertretender Lei- ter des Bereichs Recht und Steuern bei der IHK Schwarzwald-Baar- Heuberg. Besonders für Energieversorger und die Rüstungsbran- che sei Datenschutz bei KI-Anwendungen enorm wichtig.

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