Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe 03/26 - Hochrhein-Bodensee
Wirtschaft im Südwesten 3/2026 25 Natürlich kann mein Team das. Das Leben steckt voller Chancen. Machen Sie Ihr Unternehmen fit für die Zukunft – mit unserem Arbeitgeber-Service. Wir beraten Sie zu Qualifizierungsangeboten und Förderleistungen, mit denen Sie Ihre Mitarbeiter passgenau aus- und weiterbilden können. Mehr unter www.arbeitsagentur.de/unternehmen Sicher ist sicher! Wir bieten maximale Sicherheit für Ihre Microsoft 365 Umgebung. Schützen. Reagieren. Wiederherstellen. Alles in einem. Sven Kleiser Ihr Ansprechpartner in Sachen Sicherheit. E-Mail: skleiser@stepnet.de | Telefon: 07621 4057-24 ✔ KI-E-Mail-Schutz: blockiert Phishing-E-Mails und Malware ✔ Security Trainings zur Förderung der Awareness ✔ Cloud-Detection und Bedrohungs-Analyse zur Identifikation verdächtiger Muster ✔ tägliche Backups und schneller Restore: Wiederherstellung gelöschter Daten Scan me! orte und eine stärkere regionale Ausrichtung. „Ein zentraler Hebel ist der Ausbau unseres globalen Produktionsnetzwerks“, sagt Kahle- Roth. So lassen sich Produktions- und Lieferströme exibler steuern und Abhängigkeiten reduzieren. Gleichzeitig werden Lieferketten als Gesamtsystemgedacht: Einkauf, Produktion, Logistik und Märk- te greifen enger ineinander, um schneller auf Störungen reagieren zu können. Doch mehr Sicherheit bedeutet auch höhere Kosten. Investitionen in zusätzliche Kapazitäten, alternative Lieferanten und neue Prozesse schlagen direkt zu Buche. Kahle-Roth: „Für uns ist das Teil unserer strategischen Investitionen.“ Zwischen Lager und Liquidität Ein weiterer Ansatz ist der gezielte Aufbau von Beständen. Doch volle Lager binden Kapital und erhöhen die Komplexität. Sick setzt daher auf einen di erenzierten Ansatz. „In ausgewählten Berei- chen, insbesondere bei kritischen Komponenten, bauen wir gezielt Bestände auf“, sagt Kahle-Roth. Eine ächendeckende Bevorra- tung sei jedoch weder wirtschaftlich noch nachhaltig. Stattdessen setzt das Unternehmen auf die Kombination aus selektiven Bestän- den, breiterer Bescha ung und exibler Steuerung. „So sichern wir unsere Lieferfähigkeit, ohne neue Ine©zienzen zu scha en.“ Ist die Globalisierung damit am Ende? „Nein“, sagt Kahle-Roth. „Aber sie folgt heute weniger dem Prinzip maximaler E©zienz, son- dern stärker dem Prinzip Ausgewogenheit zwischen E©zienz, Resi- lienz und Marktnähe.“ Globalisierung bleibe – aber in einer neuen Form, die regionaler, di erenzierter und strategischer gesteuert sei. Daniela Santo Weltweit führend: Sick ist einer der weltweit führenden Lösungsanbieter für sensor- basierte Applikationen für industrielle Anwen- dungen. Ulrike Kahle-Roth ist Vorständin für Lieferketten und Auftragsabwicklung.
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