Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe 02/26 -Schwarzwald-Baar-Heuberg
Ein Job in der Wehrtechnik? Bei einem Rüs- tungskonzern? Noch vor Kurzem war dies für viele junge Menschen undenkbar. Doch seit der Zeitenwende, die mit demAngriff Russlands auf dieUkraine ihren Lauf nahm, findet ein spür- bares Umdenken statt. Probleme, ihre Ausbil- dungsplätze zu besetzen, haben dieWehrtech- nikunternehmen dieser Tage nicht. Zudem gibt es auch große Nachfrage von Fachkräften und Quereinsteigern in diesem Sektor, weiß Perso- nalleiter Markus Berger von Heckler & Koch in Oberndorf am Neckar zu berichten, dem füh- renden Hersteller von Handfeuerwaffen für die Staaten der Nato und der EU. „Wir haben einen sehr hohen Bewerbungszulauf. Das Ansehen der Wehrtechnik hat sich gewandelt. Die Leute gehen aus Überzeugung in die Rüstungsindus- trie, die dafür steht, in Frieden leben zu kön- nen“, ergänzt er. Der Begriff Sicherheit spiele eine große Rolle. Die jungen Menschen möch- ten mit ihrer Arbeit zur Sicherheit des Landes beitragen, streben aber auch einen zukunfts- sicheren Job mit guten Karrierechancen an, ist aus der Waffenschmiede am Neckar zu hören. Sicher gut gerüstet Der Rüstungssektor erfährt einen regelrechten Imagewandel und immer mehr junge Menschen sehen hier ihre große Karrierechance – wie bei Heckler & Koch in Oberndorf. Ausbildungsberufe in der Wehrtechnik Foto: pixl-Agentur Hüfingen Stahlbau Schlüsselfertiges Bauen Elementbau in Beton und Holz Stahlfassadenbau Industriebau/Gewerbebau 72488 Sigmaringen Telefon +49 75 71 725- 0 Telefax +49 75 71 725-199 www.schwoerer-komplettbau.de Aufschwung für die Rüstungsindustrie Heckler & Koch feierte 2025 sein 75-jähriges Be- stehen. Vertreter des Unternehmens trafen sich mit Blick auf die Zeitenwende mit Miriam Kamme- rer und Simon Korb von der IHK (beide links).
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