Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe 02/26 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

Wirtschaft im Südwesten 2/2026 14 Arbeitssicherheit · Arbeitsmedizin Baustellensicherheit (SiGeKo) Betr. Gesundheitsmanagement Brandschutzorganisation Datenschutz · Arbeitsschutzaudit Gefahrstoffe · Gefahrgut Schulungen von Stapler, Kranen und Arbeitsbühnen UVV-Prüfungen CE Konformität Gefährdungsbeurteilung, Psych. Belastung u. Beanspruchung der Arbeitsplätze GmbH · Schulstraße 13 · 72250 Freudenstadt Büro Freiburg: Hauptstraße 70a · 79364 Malterdingen Fon +49 7441 9329422 · info@support-consulting.de · www.support-consulting.de Freiburg · Lörrach ·Mühlheim i.M. ·Waldshut-Tiengen · Lahr · Titisee-Neustadt · Villingen-Schwenningen Ali Mahlodji (r.) rät Betrieben: „Wenn du junge Menschen erreichen möchtest, lerne von den jungen Menschen, was sie brauchen. Das Altbewährte und das Neue sind kein Widerspruch, sondern es geht darum, sie so in Symbiose zu bringen, dass es wirklich Sinn ergibt.“ realität vieler junger Menschen. Das hat auch Ali Mahlodji beobachtet. Er ist Gründer der internationalen Berufsorientierungsplattform Whatchado und Experte für die Schnittstelle von Arbeits- und Bildungswelt. Im vergange- nen Jahr war der Buchautor, der heute in Wien lebt, Speaker auf der Berufsinfomesse in Offen- burg. Und er sagt: Das alte Glaubensmodell vom sicheren Job bis zur Rente funktioniere gefühlt nicht mehr und von Politik und Gesell- schaft gebe es keine Antworten. Die Folge sei, dass viele Jugendliche in ein Loch fallen oder sich die Sinnfrage stellen. Was helfen könne: den Menschen wieder Lust am Arbeiten ma- chen. Darum sei es in Deutschland nicht gut bestellt. „Die Führungskräfte, die das gut hin- bekommen, sind meistens die, die sehr viel in Persönlichkeitsentwicklung investieren. Und so schaffen sie es auch, dass Azubis richtig Bock haben zu arbeiten.“ Mahlodji zufolgewollen die Auszubildenden gesehen werden. In fachlicher Hinsicht – aber nicht nur: „Ein Arbeitgeber heu- te ist wie eine Art Lebensabschnittsbegleiter. Es geht darum, den Menschen beizubringen, was ihnen das Leben oder auch die besten Unis nicht beigebracht haben.“ Feedback erwünscht Das kann der Mann aus der Praxis bestätigen. Bei Endress + Hauser werden die Azubis durch hauptberufliche Ausbilder in Kleingruppen be- treut, berichtet Koch. So könne auf jeden ein- zeln eingegangen werden. „Wir unterstützen sie nicht nur in der fachlichen Ausbildung, sondern auch in ihrer persönlichen Entwicklung und versuchen, ihnen unsere Werte und die Kultur mitzugeben.“ Das Ganze in einer modernen Ausbildungsumgebung – ganz im Sinne der Digital Natives. Koch bestätigt damit das, was auch IHK-Ausbildungsexperte Kaiser rät, damit eine Ausbildung für Azubi und Unternehmen zum Erfolg wird: „Es braucht einen guten Kon- takt zwischen Ausbildenden und Auszubilden- den. Die Generation Z ist sehr digital geprägt und wünscht sich Feedback. Nicht ohneGrund sprechen wir jetzt bei den Ausbildern von Lern- prozessbegleitern.“ Kaiser bricht eine Lanze für die duale Ausbildung. Die Vorteile, sagt er, lie- gen auf der Hand: passgenaue Fachkräfte für Unternehmen und eine solide Ausbildung mit vielen Perspektiven für junge Menschen. se Beratung für Unternehmen und Azubis IHK SO: Christiane Möller, 0761/3858 169 christiane.moeller@freiburg.ihk.de IHK SBH: Miriam Kammerer, 07721/922 512 kammerer@vs.ihk.de IHK HoBo: Alexandra Thoß, 07531/2860 131 alexandra.thoss@konstanz.ihk.de Fotos: Endress + Hauser; Ali Mahlodji

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