Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Dezember'25 -Südlicher Oberrhein

JETZT MEHR ERFAHREN! www.igefa.de/50-jahre-igefa Seit 50 Jahren bewahren wir immer einen kühlen schutz. Kopf Beste Erfahrungen bei der Nachquali¬zierung in Zusammenarbeit mit der IHK-Akademie sam- melt man auch beim Tesa-Werk in Oœenburg: „Derzeit bilden wir sechs Menschen zu Ma- schinen- und Anlagenführern aus, die bisher als Leiharbeiter für uns tätig waren“, berichtet Helene Schuler, Personalreferentin bei Tesa. Seit 2018 setzt das Unternehmen auf diese Möglichkeit, sich Fachkräfte selbst heranzu- bilden. „Die Maschinen- und Anlagenführung ist der Bereich bei Tesa, in demwir den größten Bedarf haben. Keine unserer Maschinen kann man so, wie sie sind, von der Stange kaufen. Wir optimieren sie selbst, und dies ist ein wesent- licher Teil unseres erfolgreichen Produktions- konzepts“, erläutert Schuler. Voraussetzung für die Nachquali¬zierung bei Tesa – wie auch andernorts – ist eine mindes- tens dreijährige Tätigkeit an einer Maschine. Die Nachquali¬zierung an sich dauert dann ein Jahr. Investition in die Menschen Hin und wieder ist Überzeugungsarbeit nötig: „Wer seit Jahren aus der Schule raus ist oder aus einem Land stammt, in dem Ausbildung völlig anders aufgebaut ist, der hat manchmal schon ein wenig Angst, ob er alles hinkriegt“, sagt Schuler. Daher arbeitet Tesa mit der Ju- gendberufshilfe zusammen, um ein begleiten- des Nachhilfeprogramm anzubieten. Genau wie bei Fischer ist trotz der Investition des Arbeitgebers auch bei Tesa niemand ge- zwungen, nach der Weiterbildung zu bleiben. Aber: „Wir freuen uns, wenn jemand weiter bei uns arbeitet.“ Für Andreas Klöble ist die Nachquali¬zierung sehr viel mehr als nur eine formale Ausbildung: Er sagt: „Wenn Unternehmen sich dafür ent- scheiden, investieren sie in Menschen und in die eigene Zukunftsfähigkeit.“ Doris Geiger Team Tesa: Seit 2018 setzt das Unternehmen auf die Möglichkeit, sich Fachkräfte selbst heranzubilden.

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