Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Januar'24 -Schwarzwald-Baar-Heuberg
43 1 | 2024 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten KURZ NOTIERT Die Franz Morat Group hat am Stammsitz in Eisenbach einen neuen Solarpark in Betrieb genommen. Die PV-Freiflächenanlage erstreckt sich auf einer Gesamtfläche von rund 9.000 Quadratmetern, sie besteht aus 1.538 PV-Modulen und liefert eine installier- te Leistung von 1.000 Kilowatt-Peak (kWp). Damit sollen nach Presseanga- ben circa zehn Prozent des Stromver- brauchs des Familienunternehmens am Sitz in Eisenbach abgedeckt werden. Aufgrund der Höhenlage und die da- durch zu erwartende Schneelast un- terlag das Bauvorhaben besonderen Anforderungen. 700 Kilogramm pro Quadratmeter Zusatzlast sollen die PV-Module stemmen können. Anfang Dezember hat das Nouri Hotel in Bad Krozingen eröffnet. Gründer und Geschäftsführer der Nouri GmbH sind Werner Baumgartner und seineTochter Florina Feninger, die insbesondere den Wellness- und Gesundheitsbereich ver- antwortet. Hoteldirektor René Zerres betreute zuletzt ein großes Ferienho- tel an der Ostsee. Der Spatenstich für den Bau fand imAugust 2021 statt, der Zeitplan konnte laut Pressemitteilung „im Großen und Ganzen“ eingehal- ten werden. Die Gesamtkosten des Pro- jekts liegen bei rund 32 Millionen Euro. Die Rilling GmbH ist zum ersten Ja- nuar vollständig in die Koch Freiburg GmbH übergegangen. Hans-Peter Koch, bisheriger geschäftsführender Gesellschafter, schließt damit den Ge- schäftsübergabeprozess an die nächs- te Generation, seinen Sohn Florian Koch und Neffen Peter Meißner, ab. Beide leiten die Koch Freiburg GmbH bereits seit 2018. Der Name „Rilling“ als Servicemarke der Koch Freiburg GmbH, mit dem bisherigen Dienst- leistungs- und Serviceportfolio, bleibt bestehen. „Durch die Verschmelzung der Unternehmen bündeln wir unse- re Kompetenzen und stärken unser Dienstleistungs- und Produktportfolio im Segment der Tür- und Zutrittslö- sungen“, so Florian Koch. Weiterhin mit an Bord sind auch die zehn Mitar- beiter der ehemaligen Rilling GmbH. Zander Freiburg feiert 100-jähriges Firmenjubiläum Elektro-Großhändler investiert in Logistik und Mitarbeiter FREIBURG. 100 Jahre Firmengeschichte: Aus diesem Grund war das Jahr 2023 für Zander Freiburg ein ganz besonderes Jahr. Ihren Namen verdankt die Firmengruppe Julius Wilhelm Zander, der seine Firma 1879 im nordrhein-westfälischen Essen gegrün- det hatte. Seit 1923 gibt es, damals noch mit Sitz in der Kartäuserstraße 64a, die Freiburger Filiale, auf deren Eröffnung sich das Jubiläumsjahr bezieht. Zur Zander-Gruppe zählen heute über 100 Standorte deutschlandweit, zu Zander Freiburg gehören neben dem Freiburger Haupthaus auch die Filialen in Wehr, Kempten und Lindau am Boden- see. Schwerpunkt sind Produkte der modernen Haus- technik. Dazu zählen beispiels- weise Elektroin- stallationsmate- rial, Sanitär- und Heizungsprodukte, Leuchten, Elektro- groß- und Klein- geräte, Unterhal- tungselektronik, Anlagentechnik, aber auch Spezialprodukte für die Industrie. Seit 2012 wird das Unternehmen durch den geschäftsführenden Gesellschafter Patrick R. Egloff geführt. Egloff hatte schon seine Ausbildung bei Zander absolviert. Nicht nur der 100. Geburtstag war 2023 bemerkenswert. Auch der Spatenstich im Februar für den Bau einer neuen 1.300 Quadratmeter großen Logistikhalle in der Einsteinstraße markierte einen bedeutsa- men Schritt in die Zukunft, stellt das in- habergeführte Familienunternehmen fest. Damit lege die J.W. Zander GmbH + Co. KG das Fundament, um als Fachgroßhandel für mittelständische Kunden aus Handel, Handwerk, Industrie und Kommunen auch im zweiten Jahrhundert der Firmengeschich- te weiter zu reüssieren. Die Lagerung von Photovoltaikmodulen inklusive Zubehör, Wärmepumpen, Heizungsartikeln und Elek- troladesäulen macht in der mittlerweile weitgehend fertiggestellten Halle einen gro- ßen Anteil aus, wie die Pressestelle mitteilt. Neben der Freiburger Zentrale bedient Zan- der von den weiteren Standorten Kunden im süddeutschen Raum von Karlsruhe bis zur Schweizer Grenze und dem Bodensee sowie den österreichischen Markt. Die strukturelle Anpassung ist begründet im Wachstum der vergangenen Jahre, erst im Jahr 2022 hat Zander Freiburg beim Umsatz die 100-Millionen-Euro-Marke überschritten. Um auf diesem Wachstumspfad zu bleiben, benö- tigt Zander ergänzend zu den aktuell mehr als 300 Mitarbeitern kontinuierlich qualifizierte Arbeitskräfte. Wie für viele Firmen im Südwes- ten ist dies auch für Zander eine der großen Herausforderungen, die über verstärkte Aus- und Weiterbildung und die Förderung junger Talente bewältigt werden soll. Benedikt Brüne Die Zander-Zentrale in Freiburg Seit elf Jahren führt Patrick R. Egloff die Geschäfte bei Zander.
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