Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Februar'23 -Südlicher Oberrhein
21 2 | 2023 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten Für die Unterstützung und Vertretung bei der adminis- trativen und operativen Führung des Betriebes suchen wir ab sofort und in Voll- oder Teilzeit eine Kaufmännische Assistenz (w/m/d) der Betriebsleitung Ausführliche Informationen zur Stelle finden Sie im Inter- net unter www.glkn.de im Bereich Karriere. Für weitere Auskünfte steht Ihnen der Betriebsleiter Herr Scander Radsi unter Tel.: 07731 89-1842 gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Senden Sie diese bitte an: Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz HBH-Service GmbH Geschäftsbereich Personal und Recht Virchowstraße 10, 78224 Singen personal.info@glkn.de www.glkn.de Maschinenbau | Elektrotechnik| Kunst- stoffverarbeitung | Metallverarbeitung Unser Verlagsspecial im April 2023 Anzeigenschluss: 06. März 2023 Gerne senden wir Ihnen weitere Informationen. Kontakt: albecker.andrea@pruefer.com Telefon: 0 72 21 / 21 19 12 weise Computersabotage in den Betrieben im Südwesten, eine Steigerung von 63 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. „Auch große Firmen, die sich mit IT-Sicherheit auskennen, werden Opfer“, sagt Kaiser. „Es gibt Unternehmen, die können uns aufgrund eines IT-Sicherheitsvorfalls nicht mehr anrufen. Bei manchen geht nicht einmal mehr das Licht an.“ Die Schäden erreichten in jedem dritten Fall eine Größenordnung in Millionenhöhe – eine existenz- bedrohende Situation entsteht. Mit einer Checkliste starten – und dann weiterentwickeln Kaiser rät, nach einem Hackerangriff auf jeden Fall die Polizei zu informieren. Die Ermittler würden diskret vorgehen, eine forensi- sche Untersuchung von Unternehmensdaten fände immer nur in Absprache mit der Behörde statt. „Wir machen nur das, was für das Unternehmen das Beste ist.“ Erster Kontaktpunkt bei einem Sicherheitsvorfall sei die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime für Unternehmen und Behörden (ZAC) beim Landeskriminalamt in Stutt- gart. Sie sei sieben Tage die Woche, 24 Stunden am Tag erreich- bar und leite Betroffene an die richtigen Stellen der polizeilichen Ermittlung weiter. Um die Wiederherstellung der Daten sowie der Arbeitsfähigkeit des Betriebes muss sich das Unternehmen allerdings selbst kümmern – oder die Hilfe eines professionellen Dienst- leisters in Anspruch nehmen. „Cybersicher- heit ist ein abstraktes und komplexes Thema, für das die Unternehmen meist zu wenig Res- sourcen frei machen können, obwohl die ak- tuellen Cybergefahren ein großes bis existen- zielles Risiko für die Unternehmen darstellen“, weiß IT-Sicherheitsexperte Schlöffel. Wichtig sei aber, bereits im Vorfeld einen Plan in der Tasche zu haben. „Man muss das Ganze nicht gleich mit einem umfangreichen Manage- mentsystem angehen, ein Notfallhandbuch kann am Anfang auch nur eine Seite Papier mit einer Checkliste sein.“ Das Notfallkonzept sollte über die Zeit Stück für Stück wachsen. Neues Netzwerk gibt Hilfestellung und bildet weiter Hilfestellung für IHK-Mitgliedsunternehmen wird dabei künftig das CSN Südlicher Oberrhein geben. Der ersten Veranstaltung sollen im laufenden Jahr weitere folgen – in Form von Onlineimpulsen und Netzwerktreffen bei der IHK. Zudem stellt das CSN auch eine Plattform für Weiterbildung dar. Termine für die Schulung von Mit- arbeitenden zum Vorfall-Praktiker und Vorfall-Experten sind bereits für Juni angesetzt. Schon im Februar bietet die IHK Akademie einen Onlinezertifikats- lehrgang Cyber Security Advisor an. Dieser findet vom 22. Februar bis 31. März statt. Er umfasst insgesamt rund 80 Lehrgangsstunden als Live-Onlinetraining sowie 20 Lehrgangsstunden als modulbe- gleitendes Selbstlernstudium. Ziel: Absolventen sollen wirksame Sicherheitskonzepte entwickeln, technische und organisatorische Maßnahmen zur Vorsorge umsetzen und ein leistungsfähiges Not- fallmanagement installieren können. tas Infos und Anmeldung unter www.ihkakademie.com 23GC18 »Auch große Firmen, die sich mit IT-Sicherheit auskennen, werden Opfer« Andreas Kaiser
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