Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Februar'23 -Südlicher Oberrhein
19 2 | 2023 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten hr-lab Alexander Ernst Dipl.-Psychologe Schwaighofstraße 11 7 9100 Freiburg T +49 (0) 761-22379 info@hr-lab.de www.hr-lab.de solutions . Professional Business Coaching. hr-lab Alexander Ernst Dipl.-Psychologe Schwaighofstraße 11 79100 Freiburg T +49 (0) 761-22379 i nfo@hr-lab.de www.hr-lab.de solutions . Professional Business Coaching. Wir haben die MESSUHREN • Messbereiche bis 600mm • hochauflösend bis zu 0,01μ • integiertes Bluetooth • Wasser- und Kühlmittelfest • gut ablesbar durch große Anzeige • betriebsrobuste Ausführung • durchdachte Konstruktion info@studenroth.com | www.studenroth.com Konrad-Zuse-Ring 22 | 61137 Schöneck-Kilianstädten | Wörthstrasse 31 | 78564 Wehingen im Überleben, sondern im Wandel, wenn zum Beispiel eine Brauerei erkennt, dass das Thema Nachhaltigkeit auf einmal zentral werden kann.“ Hüther hatte auch eine ermutigende Botschaft: Ex post, also im Nachhinein betrachtet, seien alle Krisen nicht so schlimm wie im Vornherein befürchtet. Auch der aktuel- le Konjunktureinbruch werde wohl weniger dramatisch sein, als in den Prognosen des Jahres 2022 vorherge- sagt. Trotzdem seien die mittelfristigen Herausforderun- gen groß. „Wir haben nicht nur eine Energiekrise, son- dern zweitens eine Globalisierungskrise, drittens eine Transformations- und viertens eine Bevölkerungskrise. Die Frage ist, wie gehen wir damit um, haben wir eine Antwort darauf?“ Die Kombination dieser Krisen sei eine riesige Aufgabenstellung, die man über einen längeren Zeitraum angehen müsse. „Auf Sicht zu handeln“ ist zu kurz gesprungen „Eine der großen Handlungsebenen heißt: Wir müssen uns mittelfristiger orientieren. Die große Transformation, die wir leisten wollen, die Klimaneutralität, auch ernst nehmen.“ Die Herausforderung sei beachtlich. „Wir müs- sen ja nicht nur uns klimaneutral machen, sondern auch die Schäden kompensieren, die frühere Generationen durch die CO 2 -Entnahme verursacht haben. Rein von der Logik her kann eine Generation das nicht leisten.“ Zum Ernstnehmen gehöre mit Blick auf die Politik nicht nur das Aufstellen von Regeln, sondern auch das kon- krete Umsetzen. Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz beispielsweise werde nicht funktionieren, wenn es in der Verwaltung vor Ort hake. Hüther: „Hier liegen die Potenziale, die wir heben müssen.“ Und: „Wir müssen nicht nur über Zu- sondern auch über die Gründe für Abwanderung reden.“ Kritik äußerte der Volkswirt zu- dem an der Rente mit 63. Auch durchschnittlich zwei Stunden mehr Wochenarbeitszeit – wie in der Schweiz üblich – würden das Problem des Fachkräftemangels deutlich dämpfen. All die Transformationsprozesse könne Deutschland aber nicht allein bewältigen. „Was mich am meisten grämt in alldem, was diese Regierung tut: Sie hat keine europa- politischen Visionen.“ Das gelte speziell in der Energie- politik: „Es ist doch absurd, dass wir hier so tun, als sei jeder für sich unterwegs. Meine Perspektive für 2023: Wir müssen dieses Europa in den Mittelpunkt rücken.“ Passend zum Abend hat die IHK ihre Kampagne „Für die Wirtschaft“ präsentiert. 2023 wird die Kammer die Themen Digitalisierung, Fachkräfte, Nachhaltigkeit und Standort verstärkt in den Blick nehmen. tas Weitere Impressionen vom Neujahrsempfang finden Sie in einer Bildergalerie unter www.ihk.de/freiburg 5685068 Mehr Informationen zur IHK-Kampagne „Für die Wirtschaft“ auf Seite 23 und unter www.fuerdiewirtschaft.de
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