Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juni'21 -Schwarzwald-Baar-Heuberg
REGIO REPORT IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg ANZEIGE UF Gabelstapler GmbH Tel.: 07572 7608-0 Fax: 07572 7608-42 Am Flugplatz 10 88367 Hohentengen www.uf-gabelstapler.de info@uf-gabelstapler.de Unsere Schulungen: - Gabelstaplerfahrer - Teleskopstaplerfahrer - Hubarbeitsbühnen- bediener - Kranführer Manitou Diesel Knicklader • Typ: MLA 1-25 H NEU • Tragkraft: 875 kg • Hubhöhe: 2.500 mm • Kippbarer Fahrerstand • Zusatzhydraulik • Komplette Straßenbeleuchtung • EURO-Aufnahme • 45° Knickgelenk Ständig über 350 neue und gebrauchte Gabelstapler am Lager - Kundendienst - UVV-Abnahme - Ersatzteile - Regaltechnik - Verkauf - Vermietung Preis auf Anfrage D ie grün-schwarze Landesregierung hat sich im Koalitionsvertrag sowohl für einen Tunnel zum Flughafen als auch für eine Ergänzungsstation am Stuttgarter Hauptbahnhof ausgesprochen. Die vielen offenen Fragen zum Gesamtausbau der Schienenachse Stuttgart-Zürich sind damit aber nicht beantwortet. Was ist jetzt aus Sicht der Wirtschaft wichtig? „Eine Flughafenanbindung über einen Gäubahntunnel sowie ein Ergänzungsbahnhof in Stuttgart klingen in Kombi- nation mit dem Deutschlandtakt auf den ersten Blick nach einer optimalen Lösung“, sagt IHK-Präsidentin Birgit Hakenjos. Allerdings seien weder die Durchführ- barkeit, noch die Finanzierung und der Fahrplan im Detail geklärt. Das von der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg initiierte Wirtschaftsbündnis zum Ausbau der Schienenachse zwischen Stuttgart und Zürich – bestehend aus ins- gesamt zwölf Verbänden aus Deutschland und der Schweiz – hatte bereits im vergangenen Jahr darauf gedrängt, zentrale Fragen unverzüglich zu klären. Zwar ist die Wirtschaftlichkeit der Tunnellösung inzwischen durch das Bundesverkehrsministerium bescheinigt. Gleichzeitig steht allerdings der Wegfall von Halte- punkten im Raum. Darüber hinaus bleibt fraglich, ob der Gesamtausbau für den neuen Deutschlandtakt mit Tunnel bis zum Ablauf des Bundesverkehrswegeplans 2030 überhaupt umgesetzt werden kann. „Jetzt ist das Bundesverkehrsministerium gefordert“, betont Birgt Hakenjos. „Der Wirtschaftsraum zwischen Stuttgart und Zürich erwartet schnellstmöglich ver- bindliche Entscheidungen darüber, wie und wo die Züge tatsächlich verkehren sollen, ob die neuen Ideen realisierbar sind, wer die erheblichen Zusatzkosten übernimmt und wie die Belastungen für die Fahrgäste während der Bauzeit möglichst niedrig gehalten wer- den können. Hier sehen wir als Wirtschaftsbündnis auch die Abgeordneten entlang der Strecke in der Pflicht, auf verbindliche Antworten zu drängen und die Schienenachse Stuttgart-Zürich ganz oben auf die Agenda zu setzen.“ Aus Sicht der IHK sei spätestens Hintergrund DieWirtschaft entlang der Schienenachse Stutt- gart-Zürich fordert den unverzüglichen Ausbau für den Personen- und Güterverkehr. Auf Initia- tive der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg haben sich deshalb im Juni 2019 zwölf deutsche und schweizerische Verbände zu einem grenzüber- schreitenden Wirtschaftsbündnis zusammen- geschlossen. Sie versprechen sich davon nicht nur eine bessere Anbindung an nationale und internationale Verkehrswege. Der Ausbau ist auch dringend erforderlich, um das steigende Güteraufkommen auf der Schiene abzuwickeln, die Straßen zu entlasten und um einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Ausbau der Schienenachse Stuttgart-Zürich „Jetzt ist die Politik in der Pflicht“ nach der Bundestagswahl die Zeit, ein neues Format zu schaffen. Die Verbände aus Deutschland und der Schweiz haben das Bundesverkehrsministerium und die Deutsche Bahn AG bereits zu einer regelmäßigen Fortschrittskonferenz aufgerufen, wo offene Fragen und die weitere Vorgehensweise mit dem Land und anderen S-21-Entscheidungsträgern, mit dem Eisen- bahnbundesamt, mit den Abgeordneten und allen re- levanten Akteuren aus Deutschland und der Schweiz verbindlich und transparent geklärt werden. MS Martin Schmidt Fachbereich Standortpolitik 07721 922-207 martin.schmidt@vs.ihk.de »Der Wirt- schaftsraum zwischen Stuttgart und Zürich erwartet Entscheidun- gen« Birgit Hakenjos Präsidentin IHK Schwarzwald-Baar- Heuberg Bild: Deutsche Bahn AG
Made with FlippingBook
RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ2MDE5