Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juni'21 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

22 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten 6 | 2021 REGIO REPORT   IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg Grundsteinlegung für IHK-Neubau Bauarbeiten sind voll im Plan D er Bau des neuen Dienstleistungs- und Akademie- gebäudes der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg in Villingen-Schwenningen nimmt Gestalt an. Nun haben die Mitglieder des IHK-Bauausschusses, Hauptge- schäftsführer Thomas Albiez, Architekt Martin Kohler und Vertreter des Generalunternehmers Goldbeck den Grundstein für den Neubau zwischen den beiden Stadt- bezirken gelegt. Auf dem Areal in der Nähe des Zentral- klinikums entsteht das neue Gebäude mit einer Gesamt- größe von rund 7.500 Quadratmetern. Es soll im Herbst 2022 fertiggestellt und bezogen werden können. Die Gesamtbaukosten betragen rund 18,5 Millionen Euro. „Mit dem IHK-Neubau entsteht ein Bauprojekt von regionaler Bedeutung für unsere Unternehmen. Wir freuen uns jetzt über die riesigen Chancen, die damit verbunden sind. Der Neubau ist sichtbarer Anfang ei- nes neuen Kapitels in der über 150-jährigen IHK-Geschichte“, sagte Mario Born, Vorsit- zender des Bauausschusses und Mitglied der IHK-Vollversammlung. Die Bauarbeiten, so Born, lägen voll im Plan. Mit dem Umzug sei Mitte 2022 zu rechnen. Ein wichtiger Teil der Zeremonie war die sogenannte Zeitkapsel aus Kupfer, die im symbolischen Grundstein versenkt wurde. Sie enthält den Vertrag zwischen IHK und Bauträger, jeweils eine aktuelle Ausgabe der regionalen Tageszeitungen, eine IHK- Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten, Visi- tenkarten sowie Bilder der beteiligten Perso- nen. Der Sockel wurde mit einer Betonplatte verschlossen und die Grundsteinlegung mit zeremoniellen Hammerschlägen besiegelt. Das IHK-Hauptgebäude und die IHK Akade- mie sind bislang auf zwei Standorte verteilt. Mit der Zusammenlegung beider Einrichtun- gen an einem Standort sollen sich Synergi- en ergeben, erläuterte Mario Born. Dieses Haus der Wirtschaft sei ein Ort, an dem über 100 Dienstleistungen von rund 80 Mitarbei- tenden für die Mitgliedsunternehmen zur Verfügung gestellt werden – analog und di- gital. Der Neubau im Zentralbereich garan- tiere eine hervorragende Erreichbarkeit der IHK für Kundinnen und Kunden nicht nur aus der Region.„Der Standort ist ideal, die IHK Hintergrund Die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg versteht sich als Partner der regionalen Wirtschaft und als Dienstleistungsorganisation für die rund 35.500 Mitgliedsunternehmen aus Industrie, Handel, Kreditgewerbe, Gastronomie und Freizeitwirtschaft sowie dem Dienstleistungssektor. Die IHK wird maßgeblich vom Ehrenamt getragen. 2.000 Unternehmerinnen und Unternehmer engagie- ren sich ehrenamtlich in der IHK. Darüber hinaus sind rund 80 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie derzeit zehn Auszubildende und DHBW-Studenten beschäftigt. Die IHK vertritt die Interessen ihrer Mitglieder vor allem ge- genüber der Politik, engagiert sich in der Förderung des Standorts Schwarzwald-Baar-Heuberg und bietet ein breites Dienstleistungspaket an. Der wichtigste Aufgabenbereich ist die Organisation der dualen Berufsausbildung (Ausbildungs- beratung, Erfassung der Ausbildungsverträge, Durchführung der Zwischen- und Abschlussprüfung). Darüber hinaus ist sie Anlaufstelle in allen Fragen desAußenhandels und bei der Exis- tenzgründungs- und Nachfolgeberatung. Die IHK gibt rechtliche Erstberatung sowie umfassende Informationen zu Förderpro- grammen, neuen Technologien, Innovation und Energie. Die IHKAkademie als großerWeiterbildungsanbieter in der Region bietet ein umfassendes Programm in der höheren Berufsbildung mit Zertifikatslehrgängen und -kursen an. bk Bilder: Michael Kienzler Bei der Grundsteinlegung für den Bau des neuen Dienstleistungs- und Akademiegebäudes der IHK (von links): Archi- tekt Martin Kohler, Jörg Parschat (Niederlassungs- leiter Goldbeck Süd), Hans Mack (IHK-Bauausschuss), Mario Born (Vorsitzender des IHK-Bauausschusses), Tobias Irion (IHK-Bauaus- schuss), IHK-Justiziar und Projektleiter Wolf-Dieter Bauer, IHK-Vizepräsident Thomas Butsch und IHK- Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez. »Ein Bauprojekt von regionaler Bedeutung für unsere Unternehmen«

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