Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe April'20 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

REGIO REPORT IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg ANZEIGE REGIONALSPLITTER Übernachten im Donaubergland 2019: Neuer Höchstwert Nicht nur die Übernachtungszahlen in Baden-Württemberg erreich- ten 2019 einen neuen Höchstwert, auch im Landkreis Tuttlingen ist ein weiterer Anstieg zu verzeichnen. Nach dem Rekord 2018 mit erstmals über 300.000 Übernachtungen gab es 2019 ein weiteres Allzeithoch. Die Zahlen des Statistischen Landesamts weisen für den Landkreis Tuttlingen eine Steigerung um fast sechs Prozent aus. Der Landesdurchschnitt liegt bei 4,2 Prozent. Damit landet Tuttlingen in der Rangliste der Landkreise bei den Zuwachsraten an dritter Stelle hinter den Landkreisen Ravensburg und Emmen- dingen (siehe Seite 4). Sanierung der B33 in zwei Bauabschnitten „Die Fahrbahn der B33 zwischen derWüba und der Gaskugel ist in einem desolaten Zustand“, berichtet Peter Spiegelhalter, Leitender Baudirektor beim Regierungspräsidium Freiburg. Gleichzeitig befin- den sich auf der vier Kilometer langen Strecke bei Villingen meh- rere sanierungsbedürftige Bauwerke, und punktuell muss auch die Entwässerung erneuert werden. Dies teilte Spiegelhalter Vertretern derWirtschaft beim zweiten runden Tisch anlässlich des Großprojek- tes in der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg mit. Mit der Baustellen- einrichtung und Verkehrssicherung werde am 14. April begonnen. Anschließend starten die Bauarbeiten. Für circa 2,5 Millionen Euro wird in zwei jeweils drei Monate dauernden Bauabschnitten die Fahrbahndecke erneuert, teilweise muss auch die Binderschicht ausgetauscht werden. Mitte Oktober könnte, wenn alles gut läuft, die Maßnahme abgeschlossen sein. Aldi und Rossmann kommen nach Königsfeld Der Rat der Gemeinde Königsfeld hat mit zehn zu fünf Stimmen den Ansiedlungsplänen von Aldi und Rossmann am Ortsrand der Gemeinde zugestimmt. ImVorfeld hatte sich bereits der Ortsteilaus- schuss Königsfeld dafür ausgesprochen. Das Projekt war in der Stadt umstritten. Die Märkte sollen die Nahversorgung sichern, allerdings sahen viele Bürger eine Nahversorgung im Zentrum als die bessere Alternative an. Baubeginn könnte in der ersten Jahreshälfte sein. Neuordnung der VS-Verwaltung entschieden Bei der Verwaltungszusammenführung in Villingen-Schwenningen wird künftig die unter Oberbürgermeister Jürgen Roth ausgearbei- tete „Variante 2019“ verfolgt. Das bedeutet, die Verwaltung wird an den Standorten Villingen und Schwenningen gleichermaßen gestärkt. Damit ist die unter Vorgänger Rupert Kubon favorisierte „Variante 2018“ vom Tisch. Auf dem früheren Kasernengelände Mangin in VS-Villingen werden nun in zwei ehemaligen Mann- schaftsgebäuden lediglich Teile des Bürgeramtes, das Stadtarchiv, das Rechtsamt, dasAmt für Innenrevision, die Stabsstelle Digitalisie- rung sowie der Personalrat und die Telefonzentrale untergebracht.

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