Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe März'20 -Hochrhein-Bodensee

25 3 | 2020 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten ANZEIGE Scheuersaugmaschinen Einscheibenmaschinen Staub- u. Wassersauger Excentr Kehrmaschinen Sprühextraktionsgeräte Skyvell- Geruchsentfernung nLite HydroPower (Glasreinigung) Fon 0771 89 66 95-0 Fax 0771 89 66 95-11 info@quattlaender.de Niederwiesen 3 78199 Bräunlingen www.quattlaender.de j e t z t n e u M I E T M A S C H I N E N bewährte Quattländer-Servicequalität verschiedene Modelle, Hersteller und Größen Laufzeiten: ab 1 Tag bis zu mehreren Wochen individuell und abgestimmt auf IHREN Bedarf erweiterter Fuhrpark Auszüge aus dem Zukunftspapier Prämissen  Die Stadt im Allgemeinen und ihre Innenstadt im Besonderen sind einer der tragenden Pfeiler für eine intakte, lebenswerte, stabile und prosperierende Gesellschaft: Ohne lebendige Städte kein lebendiger Staat.  Bedeutung und Funktion einer Stadt sind nur im Kontext mit ihrem Umland zu verstehen. Stadt ist per se immer Zentrum. Zentrum macht keinen Sinn ohne Peripherie: Eine Stadt ist nur so lange Stadt, wie sie Besucher aus dem Umland anzieht: Pendler, Kunden, Gäste, Neubürger ….  Die kulturelle, soziale, politische und ökonomische Vitalität einer Stadt ist kein Selbstzweck und geht weit über das Partikularinteres- se einzelner Gruppen oder Branchen hinaus. Sie liegt im höchsten gesellschaftlichen Gesamtinteresse. Herausforderungen  Veränderte Lebensgewohnheiten, die Digitalisierung elementarer Prozesse desAlltags und eine defizitäre Organisation individueller Mobilität bedrohen aktuell sämtliche Funktionen der Stadt.  Nahezu alle Versorgungsbeziehungen lassen sich schon heute „stadtfern“ organisieren, nicht selten mit geringeren Transakti- onskosten und höherem Conveniencefaktor.  Bei ungehindertemVerlauf läuft die Stadt Gefahr, von einem Zen- trum gesellschaftlichen Lebens zu einer bloßen Ansammlung von Behausungen, Produktionsstätten undVerkehrsadern zu erodieren. Sie verliert das, was sie als Stadt ausmacht – ihre gesellschaftliche, politische, soziale und ökonomische Zentralität.  Es gilt deshalb, die Stadt für Jung und Alt funktional als einen Ort des Austausches im weitesten Sinne – kulturell, politisch, sozial, ökonomisch – zu erhalten und unter veränderten Rahmenbedin- gungen neu zu erfinden. Antworten  Die entscheidende Dimension ist dieAufenthaltsqualität:Wohnen undArbeiten in der Stadt, Einkaufen und Flanieren, dieAttraktivität der Hotel- und Gastronomieszene, die Wahrnehmung kultureller Angebote, Schauen und Shoppen, die Begegnung von Menschen mit Spaß und Freude.  DieAufenthaltsqualität muss mindestens so viel attraktiver sein, wie es unbequemer ist, ihr fern zu bleiben.  Daraus folgt: Der Mensch steht imMittelpunkt. Er wird die Stadt immer und nur besuchen, beleben, bevölkern und bereichern, wenn er sich dabei wohler fühlt als anderswo.  Die aktuell größte Baustelle in diesem Bemühen ist die Mobilität der Besucher einer Stadt. Es geht darum, diese Mobilität so zu ge- stalten, dass ein Maximum an Bequemlichkeit erreicht wird, ohne eben dadurch Abstriche bei der Aufenthaltsqualität zu machen.  Klimaziele, Stadtentwicklung und Nutzererwartungen stehen nicht imWiderspruch, sondern im Kontext: Eine emissionsarme Innenstadt verspricht zugleich die höchste Aufenthaltsqualität, wenn und solange nur ihre Erreichbarkeit intelligent und kom- fortabel organisiert wird. Unsere Vision  Wir steuern den Verkehr an den Stadtgrenzen, nicht den Be- sucher: Den Individualverkehr intelligent lenken, den Besucher herzlich empfangen – das ist unsere Maxime. Die Mobilitäts- punkte am Rande der Innenstadt sind die modernen Nachfolger der Stadttore.  Die Innenstadt besticht durch ein integriertes Angebot von Han- del, Gastronomie, Hotellerie, Dienstleistungen und Kultur.  Die öffentlichen und privaten Räume sind ganz auf die Bedürf- nisse der Menschen – Bewohner wie Besucher – ausgerichtet und ausgestaltet, von der Begrünung über Straßencafés bis zur teilweise transparenten Überdachung des öffentlichen Raumes und Ähnlichem; die Stadt wird zur „zweiten Wohnstube“ der Menschen.  Die Stadt umsorgt ihre Besucher „vom Stadttor bis zum Stadt- tor“ mit innovativen Dienstleistungen – etwa: Einkäufe müssen nicht getragen werden, Kosten der „Micromobilität“ werden minimiert, emissionsminderndes Verhalten wird belohnt. Die lange Version des Zukunftspapiers gibt es unter https://www.konstanz.ihk.de/servicemarken/presse/ presse0120/unsere-vision-unsere-stadt-4696340

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