Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe November '19 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

Wirtschaft im Südwesten 11 | 2019 18 REGIO REPORT   IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg 17 Verbände erhöhen den Druck Wirtschaftsbündnis Stuttgart-Zürich 19 IHK-Vollversammlung Einstimmig für Umzug 20 Schewe zum 5G-Mobilfunk Positionen der Vollversammlung 21 Transformationsprozesse Dritter Automotive-Gipfel 22 Unternehmerfrühstück Gegen Cyberkriminalität schützen 24 Gründergrillen auf Möglingshöhe IHK-Gründernetzwerk gestartet 26 Energiewendetag Tiefgreifender Wandel ist nötig 27 Steiger zu digitalem Meldeschein IHK begrüßt Bundesinitiative 29 Helmut Ilg ist 45 Jahre Prüfer 30 Kleine Tipps - große Wirkung Kassensicherungsverordnung II Öffentliche Bekanntmachung Statut für Außenwirtschaftsverkehr IV Technology Mountains Engel ist das 333. Mitglied INHALT nis zum Ausbau der Schienenachse Stuttgart–Zürich. „Die bisheri- ge Vorgehensweise beim Ausbau dieser zentralen Schienenachse gleicht einer Verzögerungstaktik. Die Wirtschaft benötigt eine leis- tungsfähige Verbindungsachse zwischen beiden Wirtschaftsräumen, eine funktionierende Zulaufstrecke für den Gotthard-Tunnel sowie eine leistungsfähige Kapazitätsreserve für die überlastete Rheintal- bahn. Die Zeit drängt, bis Ende der Laufzeit 2030 muss der Bundes- verkehrswegeplan umgesetzt sein“, betonte Birgit Hakenjos-Boyd. Für Thorsten Frei ist der Ausbau der Schienenachse Stuttgart–Zü- rich „für eine auch weiterhin erfolgreiche wirtschaftliche Zukunft meines Wahlkreises richtungsweisend. Mit dem Ausbau können der steigende internationale Güterverkehr aufgefangen und die Straßen entlastet werden“. „Auch die Wirtschaft in der Schweiz und den Nachbarländern hat ein großes Interesse daran, dass Deutschland als wichtiger Handels- partner und zentrales Transitland einen leistungsfähigen Schienen- korridor zwischen Stuttgart und Zürich schafft“, fordert Kurt Lanz von schweizerischen Dachverband Economiesuisse. „40 Millionen Tonnen werden dank erheblichen Investitionen in der Schweiz jähr- lich im Schienengüterverkehr verlässlich und klimafreundlich über die Alpen transportiert – das ist allerdings nur halb so viel wert, wenn der Güterverkehr nördlich und südlich der Alpen keine aus- reichenden Kapazitäten hat.“ Für Thomas Albiez hat sich der Weg nach Berlin und der damit verbundene Aufwand gelohnt: „Die politische Unterstützung ist da. Jetzt müssen aber konkrete Ergebnisse folgen. Wir erwarten jetzt vom Bundesverkehrsministerium und den Verkehrspolitikern im Bundestag, dass die Deutsche Bahn als bundeseigenes Unterneh- men schnellstmöglich einen konkreten und verbindlichen Zeitplan zum Gesamtausbau vorlegt.“ MS Martin Schmidt, Fachbereich Standortpolitik 07721 922-207 martin.schmidt@vs.ihk.de Der Parlamentarische Staatssekretär Steffen Bilger (links) mit Vertretern des Wirt- schaftsbündnisses zum Ausbau der Schienen- achse Stuttgart-Zürich: IHK-Hauptgeschäfts- führer Thomas Albiez, IHK-Präsidentin Birgit Hakenjos-Boyd, der Bundestagsabgeord- nete Thorsten Frei und Kurt Lanz von Econo- miesuisse (von links).

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