Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe September '19 -Südlicher Oberrhein
REGIO REPORT IHK Südlicher Oberrhein Sa, 19. Oktober 2019 · Ballhaus Freiburg MEDIENPARTNER www. freiburger-wi rtschaftsbal l .de D I E W I R T S C H A F T S J U N I O R E N F R E I B U R G P R Ä S E N T I E R E N powered by Brauerei Ganter · Hofeis · FWTM · Freyler Industriebau PARTNER PREMIUM- PARTNER ANZEIGE Prognos Zukunftsatlas 2019 Die Region Südlicher Oberrhein gewinnt und verliert I n der aufwendigen, vielschichtigen Regionalstudie „Zu- kunftsatlas“ ermittelt das Forschungsinstitut Prognos seit 2004 alle drei Jahre anhand von insgesamt 29 statis- tischen Indikatoren die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit der 401 deutschen Landkreise und kreisfreien Städte. Die Einzelindikatoren fließen in die vier Themenfelder „Demografie“, „Wohlstand und soziale Lage“, „Arbeits- markt“ sowie „Wettbewerb und Innovation“ ein. Bei der Demografie beispielsweise spielen der Wanderungssaldo junger Erwachsener, beim Arbeitsmarkt der Anteil hoch- qualifizierter Beschäftigter und dessen Veränderung eine Rolle. Bei Wettbewerb und Innovation fließen die Zahl der Unternehmensgründungen oder bei Wohlstand und so- ziale Lage die Kriminalitätsrate sowie durchschnittliche Verdienste ein. Auf Basis dieser Daten erstellt Prognos ein Ranking und ordnet den Kreisen acht Bewertungen von „beste Chancen“ bis „sehr hohe Risiken“ zu. Darüber hinaus werden die Kreise mit den Ergebnissen des Jahres 2016 verglichen. Der Ortenaukreis hat im „Zukunftsatlas 2019“ 41 Plät- ze (unter 401 Kreisen) verloren und ist auf Rang 157 gelandet. Besonders schlecht hat er bei Wettbewerb und Innovation mit Platz 203 (minus 23) abgeschnitten. Bei Demografie liegt er mit Rang 154 (minus 15), bei Wohlstand mit Rang 142 (plus 5) im Mittelfeld. Auch beim Arbeitsmarkt hat er mit Platz 151 eine mittlere Position, büßte jedoch markante 70 Ränge ein. Insge- samt bewertet Prognos den Ortenaukreis als „mit aus- geglichenen Chancen und Risiken ausgestattet“. Der Landkreis Emmendingen hat um 58 Ränge zugelegt und ist auf Platz 71 der 401 deutschen Kreise gelandet. Hervorzuheben ist hier Wettbewerb und Innovation mit Rang 60 (ein Zugewinn von 66 Rängen). Bei Demografie hat er noch stärker zugelegt und zwar um 83 Ränge auf Platz 101. Bei Wohlstand und Soziales ist Rang 93 (plus 7) und beim Arbeitsmarkt Rang 139 (plus 42) zu ver- zeichnen. Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald hat bei Demografie (plus 20 auf Rang 95) und bei Wohl- stand und Soziales (plus 25 auf Rang 81) zugelegt, ist beim Arbeitsmarkt jedoch um 32 Ränge auf Platz 285 und bei Wettbewerb und Innovation um 19 Ränge auf Platz 120 gerutscht. Insgesamt erreicht er Platz 143. Freiburg schließlich landet auf Gesamtrang 57 (minus 7), darunter bei der Demografie auf Rang 10 (minus 7), bei Wohlstand und Soziales auf Rang 325 (plus 1), beim Arbeitsmarkt auf Rang 32 (minus 13) und bei Wettbewerb und Innovation auf Rang 156 (plus 15). Insgesamt ha- ben Freiburg und der Landkreis Emmendingen nach der Prognos-Auswertung „hohe Chancen“, der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald „leichte Chancen“. upl Die Ergebnisse sind nachlesbar unter www.handelsblatt.com ( „Zukunftsatlas 2019“)
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