Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juni'19 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

ANZEIGE den offenen Grenzen und der gemeinsamen Währung ‚zurückbeamen‘, um zu zeigen, wie wertvoll die EU ist“, so Guido Wolf. Warum EU-Vorgaben wie die Feinstaub-Richtlinie oder die Datenschutzgrundverordnung gerade in Deutschland so viele Probleme bereiteten, auf diese Frage aus der Runde hatte Wolf eine durchaus pragmatische Antwort: „Wir machen vieles oft 120-prozentig, gehen freiwillig über die Vorgaben der EU hinaus. Vielleicht müssten wir in Deutschland lernen, die Dinge nur zu 100 Prozent umzusetzen, wie es die meisten anderen EU-Staaten auch tun.“ Bei vielem sei die EU auch noch zu langsam, räumte Guido Wolf auf die Frage von Bernd Seemann ein, weshalb seit 1993 ein Übergangsrecht in Sachen Umsatzsteuergesetzgebung gelte und seither nichts passiert sei. EU muss zusammenstehen Guido Wolf in seinem Schlusswort: „Wir werden den Herausforderungen der Zukunft nur begegnen können, wenn wir als EU zusammenstehen. Immerhin haben die Brexitverhandlungen gezeigt, dass sich die EU der 27 nicht auseinanderdividieren lässt.“ rg Jörg Hermle, Fachbereich International Telefon: 07721 922-123, hermle@vs.ihk.de IHK-Vollversammlungsmitglieder für die Wirtschaft und die Region #Gemeinsamihksbh: Gemeinsam erfolgreich sein! Heike Julia Braun, Geschäftsführerin, Conrad Braun & Sohn GmbH, Spaichingen

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