Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe März'19 - Hochrhein-Bodensee
IHK Hochrhein-Bodensee REGIO REPORT ANZEIGE Jahrestreffen von Pharma und Chemie am Hochrhein mit Verwaltung Gute Konjunkturlage am Hochrhein, Brexit kein Thema D as traditionelle Jahrestreffen der Geschäftsführer der Chemie- und Pharmaunternehmen am Hochrhein mit Spitzenvertretern aus der Verwaltung fand am 29. Januar bei der Roche Pharma AG in Grenzach-Wyhlen statt. Auf Initiative der IHK trafen sich zahlreiche Führungspersönlichkei- ten zu einem ersten Gedankenaustausch im neuen Jahr. Gastgeber war Professor Hagen Pfundner, Vorstand der Roche Pharma AG. Unter der Leitung von Thomas Conrady, Prä- sident der IHK, diskutierten unter anderem Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, Land- rätin Marion Dammann und Landrat Martin Kistler, die Oberbürgermeister der Städte Lörrach und Rheinfelden, die Bürgermeister aus Wehr und Grenzach-Wyhlen sowie die Vertreter der in den beiden Landkreisen Lör- rach und Waldshut ansässigen Chemie- und Pharmaunternehmen miteinander. Im Mittelpunkt der Gespräche standen der Informations- und Gedankenaustausch über die aktuelle wirtschaftliche Lage am Hoch- rhein und die Geschäftserwartungen der Un- ternehmer für das Jahr 2019. Die anwesenden Unternehmensvertreter bestätigten großteils den von der IHK für die Gesamtregion aufge- zeigten positiven konjunkturellen Verlauf ge- mäß der aktuellen Mitgliederbefragung zum Jahreswechsel 2018/2019 (siehe Seite 22) mit hohen Auslastungen der Kapazitäten und guten, wenn auch reduzierten Geschäftser- wartungen für das begonnene Jahr. Einig waren sich die anwesenden Firmenver- treter darin, dass die Kooperation mit den Behörden in der Region sehr gut funktioniert. Deutlich wurde, dass alle Akteure die Steige- rung der Attraktivität der die Landkreise Lör- rach und Waldshut umfassenden Wohn- und Arbeitsregion als wichtige Aufgabe erachten. Dies vor allem, um sowohl bei aktuellen als auch potenziellen Fachkräften, die von der hiesigen Industrie dringend benötigt werden, punkten zu können. Großen Raum nahmen die Anstrengungen der Unternehmen zu mehr ökologischer Nachhaltigkeit ein. Hier wurden in den ver- gangenen Jahren große Fortschritte erzielt. Betont wurde ebenfalls die Bedeutung des Ausbaus der erneuerbaren Energien und die Mitnahme der Bevölkerung bei indus- triellen sowie infrastrukturellen Großpro- jekten im Hinblick auf eine erfolgreiche Umsetzung. Kein großes Thema für die hiesigen Phar- ma- und Chemieunternehmensstandorte ist hingegen der bevorstehende und viel diskutierte Brexit. Weder sind die Betriebe in ihren Lieferketten in nennenswertem Umfang davon betroffen, noch ist Groß- britannien als Absatzmarkt für die in der Region gefertigten Produkte von großer Bedeutung. Insofern rechnen die Leiter der Chemie- und Pharmaunternehmen nur mit sehr geringen Auswirkungen auf die Stand- orte in der Region. AG Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer (im hel- len Mantel) umringt von IHK-Präsident Thomas Conrady (links dane- ben), Gastgeber Profes- sor Hagen Pfundner und den Teilnehmern des Hochrheintreffens.
Made with FlippingBook
RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ2MDE5