Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Januar'19 - Südlicher Oberrhein

ANZEIGE "Nichts ist so beständig wie der Wandel", sagte kein Geringerer als der griechische Philosoph Heraklit, 500 Jahre vor unserer Zeitrechnung. "Wir haben uns intuitiv, symptomatisch für unsere Branche, daran gehalten", meint Matthias Sester, Geschäftsführer der Fritsch Elektronik GmbH, die am 23. Mai 2019 ihr 50-jähriges Jubiläum feiert. Stets habe sich das Unternehmen aus dem badischen Achern rechtzeitig dem zumeist technischen Wandel der Zeit angepasst, meint der Alleingeschäftsführer des über 100 Beschäftigte zählenden Dienstleistungsunternehmens. Gerade wurde eine technische Aufrüstung in der Fertigung abge- schlossen, die das Bauteil-Bestücken von Leiterplatten in zeitoptimierter Form und mit absoluter Präzision für mittelgroße bis große Chargen ermöglicht. Fritsch Elektronik pflegt mit namhaften und zumeist weltweit agierenden Kunden eine enge, partnerschaftliche Zusammenarbeit in allen Belangen. "Uns ist zudem wichtig, dass sich auch junge Unternehmen, die nicht selten erst einmal mit der Prototypenfertigung an uns herantreten, sich bei uns verstanden und aufgehoben fühlen. 'Gemeinsam wachsen', ist unser Grundsatz in der Kundenpflege", meint der sympathisch wirkende Sester. www.fritsch-gmbh.de Über 16 Milliarden Teile verbaut - in 50 Jahren Fritsch Elektronik Mit dem IHK-Berufsprofiling die eigenen Stärken entdecken – Kostenlose Termine Keine Qual bei der Berufswahl W ar die Berufswahl vor wenigen Jahren noch rela- tiv einfach, ist es heute für Jugendliche deutlich schwieriger, aus der Vielzahl der verschiedenen Berufe auszuwählen. Ganz abgesehen von der Frage nach den eigenen Talenten. Passt der Traumberuf überhaupt zu mir? Antworten gibt das IHK-Berfusprofiling, für das es 2019 wieder kostenlose Termine gibt (siehe rechts). Das Profiling ist ein Kompetenztest für Ausbildungsberufe und Studienbereiche. Es zeigt Schülern ab der neunten Klasse, wo ihre Stärken liegen und was sie am meisten interes- siert. In dem dreistündigen Test müssen sie unterschied- liche Aufgaben bearbeiten, die Leistung, Motivation und persönliche Eigenschaften messen. Neben der Abfrage von Sprachkenntnissen im Deutschen und Englischen gibt es Übungen zum mathematischen Verständnis, zum logischen Denken sowie zu Schnelligkeit und Sorgfalt. „Von der Würfelaufgabe, bei der man die Augenzahl je nach Drehrichtung angeben muss, über Rechtschreibübungen, bei denen Fehler gefunden werden müssen, bis hin zu Auf- gaben, in denen man Wörter nach einer bestimmten Logik ergänzen muss, ist alles dabei“, erläutert Andreas Klöble aus dem Bereich Aus- und Weiterbildung der IHK. Auch das Gedächtnis wird getestet. Hierzu müssen sich die Teilneh- mer beispielsweise Gesichter mit dazugehörigen Namen oder Berufsbezeichnungen merken. Etwas kniffelig wird es, wenn zwischen dem präsentierten Gesicht und dem Namen oder dem Beruf andere Fragestellungen, oftmals aus einem ganz anderen Lernbereich, liegen. Abschre- cken lassen sollte sich von solchen Aufgaben niemand, empfiehlt Klöble: „Falls man merkt, dass man in einem Aufgabenbereich nicht so gut ist, ist das kein Grund für Frust. Schließlich soll der Test die persönlichen Fähig- keiten wiedergeben. Und darum geht es ja: die eigenen Kompetenzen erkennen.“ Im Anschluss an das Berufs- profiling erhalten die Teilnehmenden eine umfassende Auswertung mit beruflichen Empfehlungen. Dafür werden die Testergebnisse mit 350 Ausbildungsberufen und mehr als 100 Studienbereichen in ganz Deutschland verglichen. Simon Kaiser, Leiter Geschäftsbereich Aus- und Weiterbil- dung bei der IHK Südlicher Oberrhein, rät allen, sich die Auswertung genau anzuschauen: „Wenn die Top-Ten-Liste möglicherweise auch von den eigenen Interessen oder bekannten Berufsbildern abweicht – ein Blick darauf lohnt sich, besonders wenn es ein weniger bekannter Beruf ist. Hier sind die Chancen auf einen gelungenen Einstieg oftmals sogar noch höher.“ Für Fragen über die verschie- denen Berufsbilder stehen die Berufsberater der IHK den jungen Leuten und ihren Eltern gern zur Seite. Kaiser: „Unsere Berater informieren außerdem über zusätzliche Angebote, die es im Rahmen der dualen Ausbildung gibt, vom Euregio-Zertifikat über Zusatzqualifikationen wie dem Erlernen von Fremdsprachen bis zur Kombination von Ausbildung und Höherer Berufsbildung.“ naz Die Termine (immer samstags von 10 bis 13.30 Uhr) in Freiburg : 12. Januar, 9. Februar 23. März 27. April 22. Juni in Offenburg : 16. Februar 13. April 15. Juni Bild: contrastwerkstatt - Fotolia

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