Vom wasserseitigen Umschlag entfielen 65 Prozent auf Eisen- und Stahlwaren und 9,6 Prozent auf Mineralölprodukte sowie 9,1 Prozent auf Baustoffe. Solche Stoffe (vor allem Kieswerkprodukte und Schlacke) nahmen um fast 90 Prozent zu, Mineralölprodukte um über 40 Prozent.
In Kehl wurden 3.536 Schiffe registriert (66 Prozent davon Niederländer). Das waren zwar 84 weniger als 2018, die durchschnittliche Lademenge pro Schiff stieg jedoch aufgrund der verbesserten Fahrwasserverhältnisse um 27 Prozent auf 1.211 Tonnen.
Die Beschäftigung im Hafen blieb weiter auf hohem Niveau: 4.513 besetzte Arbeitsplätze wurden registriert, nahezu genauso viele wie 2018. Die meisten Beschäftigten sind in Industrieunternehmen tätig (3.122), danach folgen Spedition, Schifffahrt und Umschlag (590 Arbeitsplätze), Gewerbebetriebe (558) sowie Dienststellen (243). Der Anteil der Grenzgänger unter allen Mitarbeitern lag bei 18,6 Prozent.
Im laufenden Jahr will die Hafenverwaltung 4,3 Millionen Euro in Schienen-, Kaimauer- sowie Krananlagen investieren.
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